Mehr als drei Jahre nach der Pleite des Salzburger Traditionsunternehmens Schneiders Bekleidung steht das Insolvenzverfahren vor dem Ende. Am Landesgericht Salzburg fand am Montag die Schlussrechnungs- und Verteilungstagsatzung statt. Rund 15 Millionen Euro Forderungen wurden gemeldet.
461 Gläubiger haben im Insolvenzverfahren Forderungen von insgesamt rund 15 Millionen Euro angemeldet. Davon wurden 14,58 Millionen Euro anerkannt und bei der Verteilung berücksichtigt. Die Schlussquote liegt damit bei 26,65 Prozent.
Konkret bedeutet das: Insgesamt werden rund 3,89 Millionen Euro an die Gläubiger ausgeschüttet. Ein Großteil der offenen Forderungen bleibt damit allerdings uneinbringlich. Rund 10,7 Millionen Euro bleiben ungedeckt.
2023 war die Insolvenz beantragt worden. Gründe waren Umsatzrückgänge der Totalausfall der Produktionsstandorte in der Ukraine. Das Unternehmen gab es seit rund 70 Jahren.
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