Iran-Krieg

Kerosin zu teuer: AirBaltic meldet Insolvenz an

Wirtschaft
15.09.2026 16:13
Porträt von krone.at
Von krone.at

Der Iran-Krieg lässt die Treibstoffkosten in die Höhe schießen. Das macht vor allem kleineren Fluggesellschaften zu schaffen. Jetzt hat die lettische AirBaltic ein Insolvenzverfahren in den USA eingeleitet.

Die Fluggesellschaft war schon seit Längerem angeschlagen. Nun hat sie nach Kapitel 11 des US-Insolvenzrechts Gläubigerschutz in New York beantragt. Es handle sich um ein Verfahren zur finanziellen Restrukturierung unter gerichtlicher Aufsicht.

Flugbetrieb soll normal weiterlaufen
Eine völlige Schließung der Airline sei jedoch nicht in Sicht. Die Passagiere sollen von der Umstrukturierung im Unternehmen nichts merken – der Flugbetrieb soll weiterlaufen wie bisher.

3000 Mitarbeiter zittern um Jobs
Die Insolvenzanmeldung könnte jedoch zur Kündigung von zahlreichen Mitarbeitern führen. Die Airline beschäftigt rund 3000 Angestellte. AirBaltic-CEO Erno Hilde merkte an, dass eine Anpassung der Belegschaft eine „natürliche Konsequenz“ des Insolvenzverfahrens sei. Derzeit würden etwa alternative Optionen, wie eine Weiterbeschäftigung in Teilzeit, geprüft werden.

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