Kurz nach ihrer Rückkehr aus den USA nach Großbritannien müssen die Kinder von Prinz Harry und Herzogin Meghan übereinstimmenden Medienberichten zufolge schon wieder die Schule wechseln. Bereits wenige Tage nach Beginn des neuen Schuljahres sah sich das royale Paar demnach aus Sicherheitsgründen zu dem Schritt gezwungen.
Die Entscheidung sei nach Rücksprache mit Harrys und Meghans privatem Sicherheitsteam gefallen, sagte ein Sprecher der Familie dem britischen Magazin „Hello!“ und der US-Zeitschrift „People“.
Pendelei als Sicherheitsrisiko
Die beiden Kinder, Prinz Archie (7) und Prinzessin Lilibet (5), hatten den Berichten zufolge nur zwei Tage mit ihren neuen Mitschülern, bevor ihre Eltern die Reißleine zogen. Nicht die Schule an sich sei das Problem gewesen, hieß es – vielmehr habe sich die tägliche Pendelei zur Schule im Berufsverkehr und die lange Fahrstrecke vom Zuhause der Familie als Sicherheitsrisiko entpuppt.
Das Sicherheitsteam der Familie habe mindestens einmal Probleme gehabt, dem Auto mit beiden Kindern im Konvoi zu folgen, berichtete der „Telegraph“. Zwar hätten die Personenschützer während der Ferien das Schulgelände erkundet, ein wirklicher Praxischeck der Alltagslogistik sei aber erst nach Ferienende möglich gewesen – und habe dann schnell zu Bedenken geführt.
Überraschender Umzug
Harry (42) und Meghan (45) waren erst Ende August samt ihren Kindern und Hunden nach Großbritannien zurückgekehrt. Dem Vernehmen nach zogen sie in die idyllische Region der Cotswolds westlich von London. Offiziell bestätigt wurden die Angaben zum neuen Leben der Familie nicht.
Anfang 2020 hatten sich Harry und Meghan vom engeren Kreis der Königsfamilie losgesagt und im US-Bundesstaat Kalifornien niedergelassen. Das Verhältnis zu den anderen Royals gilt seither als belastet. Zwar kam es mit König Charles (77) zu einer Annäherung, doch insbesondere die Beziehung zwischen Harry und seinem älteren Bruder Prinz William (44) gilt als zerrüttet.
Neue Spannungen nach der Rückkehr?
Jüngste Ereignisse könnten auch den Frieden mit dem König wieder gefährden, spekulierten Medien. Charles III. (77) hatte kürzlich mitteilen lassen, dass Harry und Meghan weiterhin keine „working royals“ seien, also keine offiziellen Aufgaben für das Königshaus wahrnehmen.
Aus dem Umfeld des Paares hieß es daraufhin, die beiden seien nicht rechtzeitig über das Schreiben des Königs informiert worden und deshalb „ein bisschen überrascht“ – eine Formulierung, die im britischen Sprachgebrauch auf kaum verhohlenen Unmut schließen lässt.
Personenschutz wird zum Politikum
Die ungewöhnliche Mitteilung des Palasts könnte mit dem Treffen eines Gremiums zu tun haben, das vergangene Woche über den möglichen Anspruch des Paares auf polizeilichen Personenschutz beraten sollte. Das Ergebnis der Prüfung dürfte laut britischen Medien sehr bald verkündet werden. Dabei geht es um die Frage, ob die britischen Steuerzahler nach der Rückkehr der royalen Außenseiter für deren persönlichen Schutz aufkommen sollen oder nicht.
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