Obwohl er bislang gerade einmal 44 Minuten für Juventus Turin auf dem Rasen stand, sieht sich Nick Woltemade bereits heftiger Kritik ausgesetzt. „Dem Deutschen fehlt es an Präzision, er macht alles falsch“, formulierte es die „Gazzetta dello Sport“ besonders scharf.
Nach der 2:3-Niederlage bei Sassuolo schrieb die italienische Tageszeitung: „Woltemade hat offensichtlich große Probleme, sich in die Team-Dynamik zu integrieren. Er hat versucht, sein Bestes zu geben, aber in den entscheidenden Momenten fehlt ihm die Klarheit in seinen Aktionen, was insbesondere in diesen Spielen, wo jede Aktion entscheidend sein kann, auffällt.“
Trotz vielversprechender Torchancen hat Woltemade nach zwei Joker-Einsätzen bislang keine Treffer zu Buche stehen. Auch die Neuzugänge Randal Kolo Muani, Kerim Alajbegovic und Jhon Lucumi brachten bislang nicht den gewünschten Effekt.
Neuzugänge enttäsuchen
„Wie ärgerlich ist es, wenn sich ausgerechnet die Neuzugänge, denen man monatelang hinterhergejagt ist (und für die man viel zu viel bezahlt hat), als die größten Enttäuschungen der Truppe erweisen? Die Rede ist von Kolo Muani, Woltemade (auch wenn er erst wenige Minuten hatte und man noch abwarten muss), Alajbegovic und Lucumi“, kritisierte der „Corriere dello Sport“.
Nach vier Spielen liegt die „Alte Dame“ mit sieben Punkten nur auf Rang acht der Serie-A-Tabelle. Am Donnerstag startet Juve gegen NEC in die Europa League. Ob Woltemade vielleicht da zum Faktor wird?
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