Die Arbeiterkammer hat im Jänner die Kosten für die Pickerl-Überprüfung nach § 57a Kraftfahrzeuggesetz verglichen. Insgesamt wurden zwölf Automarken und 41 Werkstätten sowie ARBÖ und ÖAMTC - Benzin- und Dieselautos - überprüft: Audi, BMW, Fiat, Ford, Mazda, Mercedes, Opel, Peugeot, Renault, Skoda, Toyota, VW. Die Preisunterschiede bei der Pickerl-Prüfung sind je nach Automarke und Werkstatt enorm und klaffen bis zu 182 Prozent auseinander. Im Schnitt ist das Pickerl bei den Diesel-Pkw etwas teurer: Es kostet durchschnittlich fast 43 Euro, bei Benzinautos 41 Euro.
ARBÖ und ÖAMTC am billigsten - für Mitglieder
Will ein Autofahrer nur sein Pickerl prüfen und kein Service machen lassen, muss er mit Kosten zwischen 24,85 bis 70,09 Euro je nach Automarke und Werkstatt kalkulieren. Die günstigste Pickerl-Überprüfung kostet für alle Benzin- und Dieselautos in einer Werkstatt 24,85 Euro. Billig ist die Pickerl-Prüfung auch bei ARBÖ (25,83 Euro) und bei ÖAMTC (26,45 Euro), wenn man Mitglied ist.
Teuerste Überprüfung kostet 70 Euro
Den teuersten Pickerlpreis orteten die Tester in zwei Werkstätten für Diesel- und Benzin-BMW mit 70,09 Euro. Für alle anderen Automarken zahlen AutofahrerInnen für die teuerste Pickerl-Prüfung 61,90 Euro bei Benzin- und Dieselmotoren. Viele Vertragswerkstätten kontrollieren oder reparieren auch Auto-Fremdmarken. "Fragen Sie daher bei mehreren Werkstätten nach den Preisen", empfehlen die AK Konsumentenschützer.
Alle Bilder (c) Jürgen Radspieler
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