Mega-Infrastruktur

„Hall of Ball“ katapultiert Graz an Europas Spitze

News aus Graz
11.09.2026 08:00

Graz hat eine neue Sport-Infrastruktur! Was in Zeiten wie diesen beinahe schon unglaublich klingt, ist am Schwarzlsee Realität geworden. Mit der „Hall of Ball“ wurde ein ganz und gar nicht kleines Sportparadies geschaffen – die „Krone“ schaute und hörte sich um.

Willkommen in der größten Indoor-Kunstrasenhalle Europas! Wenn man in die neue „Hall of Ball“ am Schwarzlsee in Premstätten eintritt, bleibt einem gut und gerne der Mund offen stehen. Mit 94x63 Metern Hauptspielfläche wurde am Donnerstag eine in ihrer Art einmalige Sport-Infrastruktur unweit der Grazer Stadtgrenzen eröffnet.

„Der Bedarf für dieses Projekt war ebenso groß“, sagt Betreiber Martin Reiner. „Nicht nur in Übergangszeiten, sondern ganzjährig haben wir das Thema, wohin man mit Kindern oder Nachwuchsteams zum Training gehen soll.“ Neben mehreren Anbietern von Indoor-Fußballarenen im Grazer Raum „erschlägt“ einen die Hall of Ball aber alleine schon ob ihrer Größe.

Aus der früheren Davis Cup Halle wurde eine Mega-Indoor-Arena.
Aus der früheren Davis Cup Halle wurde eine Mega-Indoor-Arena.(Bild: GEPA)
(Bild: GEPA)
(Bild: GEPA)
(Bild: GEPA)

Die einzigartige Lage bietet nicht nur Fußball auf einem zertifizierten Rasen des Weltverbandes, sondern öffnet neben Padel-Courts vielen Hobbysportlern, Amateurteams oder aktiven Senioren-Runden unterschiedlichster Sportarten Tür und Tor. „Wir können bis zu neun Felder bespielen“, so Reiner. „Der See ist vor der Tür, Golf, Football, Rugby, Lacrosse oder Frisbee – alles kann hier gespielt werden.“

Die Hall of Ball wurde feierlich eröffnet.
Die Hall of Ball wurde feierlich eröffnet.(Bild: GEPA)

Staunende Gäste waren neben Landeshauptmann Mario Kunasek etwa die Sturm-Oberhäupter Peter Schaller und Thomas Tebbich, die Dachverbands-Bosse Stefan Herker und Gerhard Widmann oder die Sturm-Legenden Gili Prilasnig und Walter Hörmann. Für Schwarzl-Hausherr Klaus Leutgeb hat sich auch ein kleiner Lebenstraum verwirklicht. „Wir wollten nach der Tennis-Sternstunde von Thomas Muster beim Davis Cup 1994 ja immer den Ballsport zurück in diese Halle bringen.“

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