Nach seinem schweren Sturz in Courchevel Anfang August arbeitet Johannes Lamparter intensiv an seinem Comeback. Dabei zeigt sich der Kombinierer durchaus motiviert und auch bereit, neue Erfahrungen im Training zu machen.
Schwierige Wochen liegen hinter Lamparter. Zunächst wurde verkündet, dass der Traditionssport Nordische Kombination künftig nicht mehr auf dem Olympia-Programm stehen wird, anschließend verletzte sich der dreifache Medaillengewinner der Winterspiele von Mailand und Cortina schwer.
Infolge einer missglückten Landung beim Training in Courchevel war er Anfang August zu Sturz gekommen. Der Tiroler klagte danach über Schmerzen im rechten Knie und im rechten Knöchel. Dabei erlitt er eine Innenbandzerrung im rechten Knie sowie einen Bruch und einen Riss des Syndesmosebands im rechten Knöchel!
Spezielles Radtraining
Dennoch, so erklärte Lamparter selbst, ist die anstehende Saison nicht vorbei. Die Chance auf ein Comeback in diesem Winter ist groß und der Athlet arbeitet derzeit hart daran. Auf Instagram teilt er etwa einen Beitrag, der ihm beim Radtraining in den eigenen vier Wänden zeigt. Allerdings darf Lamparter dabei nur einen Fuß belasten.
„Ich hätte nie gedacht, dass Radfahren auf einem Bein so anstrengend ist“, kommentiert der 24-Jährige die Bilder und ein Video. „Langsam komme ich wieder zurück“, zeigt sich Lamparter zudem motiviert. Dass er sich von seiner Verletzung nicht unterkriegen lässt, zeigt er auch am Rande einer Veranstaltung in Seefeld. „Verliere niemals deinen Geist oder deinen Grund zum Lachen, egal, was das Leben bringt“, schreibt er zu einer Reihe von Fotos und gibt damit auch die weitere Richtung vor.
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