Die Landesliga-Saison steckt zwar noch in ihren Kinderschuhen, erwartet am Samstag aber gleich den ersten richtigen Kracher: Ebreichsdorf-Trainer Zeljko Ristic prallt mit seiner Truppe in der ERGO Arena auf seinen Ex-Klub Wiener Neustadt!
Das jüngste Ergebnis der Ebreichsdorfer gegen die Admira Panthers? Liest sich wie ein Resultat auf der Spielekonsole. 7:5! „Passiert im Fußball. Frankreich gegen England war bei der WM auch nicht anders“, zwinkert Trainer Zeljko Ristic, dessen Elf – no, na – nun die Tormaschine der Landesliga stellt, nach fünf Runden bereits 19 Treffer am Konto hat. Hinten kassierte seine Elf dafür schon elf Stück. Vorne hui, hinten pfui? „Die letzten beiden Partien waren Ausreißer, der Rest war in Ordnung.“ Morgen muss dennoch mehr Stabilität in der Defensive her, geht’s nach Wiener Neustadt. Wo im Derby Volksfeststimmung garantiert ist.
„Sie sind der Tabellenführer“
Rund 1500 Zuschauer werden in der Ergo Arena erwartet. „Ich höre immer, dass wir der Favorit sind, allerdings haben sie ebenfalls ehemalige Bundesliga-Kicker in ihren Reihen“, so Ristic. „Sie sind der Tabellenführer und werden aufgezuckert sein.“
Ein großes Missverständnis
Heißt für seine Elf? „Wir müssen die Basics abrufen. In solchen Spielen heißt es, wer will den Sieg mehr, geht’s natürlich auch um Glück.“ 2022 war er übrigens selbst Coach der Fortuna – aber nur für zwölf Partien. Ein Missverständnis. „Es war für beide Seiten die falsche Entscheidung. Mehr gibt’s dazu nicht zu sagen.“
Keine Gastgeschenke
Gegenüber Robert Weinstabl und seine Neustädter lachen aktuell von der Spitzenposition, gingen aus den letzten vier Partien jeweils als Sieger hervor. Das Duell mit dem vermeintlich heißesten Titel-Konkurrenten nimmt man bei der Fortuna gelassen – Gastgeschenke wird es aber mit Sicherheit keine geben. „So früh in der Saison ist es ein Spiel wie jedes andere. Welcher Gegner wartet, ist mir egal. Es wird ein harter Fight“, so Weinstabl.
Gegen die Negativ-Bilanz
Der trotz negativer Trainer-Bilanz gegen Ebreichsdorf (ein Sieg aus sieben Duellen) positiv gestimmt ist. „Wir lassen bislang enorm wenig zu, das soll auch so bleiben. Da ist dann egal, mit welchem Stürmer wir es zutun bekommen“, sieht der 43-Jährige in der Defensive das Prunkstück des Teams.
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