Ein steirischer Unternehmer versucht in der US-Metropole New York sein Glück. Sein Produkt: Bio-Roggenbrot. Doch sein Angebot – vor allem der Preis – wird mit großer Skepsis beäugt.
Roggenmehl, Wasser, Salz und Zeit – das sind die vier Zutaten, aus denen der teure Roggensauerteig-Brotlaib in New York besteht. Die Sauerteigkultur ist 57 Jahre alt. In der Lafayette Street mitten in Manhattan hat Martin Auer seine Schaubäckerei eröffnet und verlangt für 1,5 Kilo Brot 60 US-Dollar (ca. 52 Euro). Das ist auch das einzige Produkt, das vor Ort verkauft wird. RYE heißt die Filiale – englisch für Roggen.
Kritik an „sehr teurem Brot aus Österreich“
Nicht alle New Yorker sind von diesem Konzept begeistert. Auf Instagram schreibt ein Nutzer: „Sehr teures Brot aus Österreich. New York ist kein Geldesel.“ Ein anderer meint: „60 Dollar ist so unnötig übertrieben teuer, Brot sollte kein Privileg sein.“
So bewirbt Auer sein hochpreisiges Brot für die New Yorker High Society:
Ob die Amerikaner so viel für ein Gebäck aus steirischem Bio-Roggen bezahlen wollen, wird sich zeigen.
Eigentlich wollte Auer schon im Vorjahr die Filiale mit echtem Holztisch aus Pöllau aufsperren. Doch Behördenwege verzögerten die Eröffnung. Mit von der Partie ist auch Sohn Tim, und vor Ort bäckt Alexander Di Meo.
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