150 Konzerte, 2000 Musiker und zahlreiche Schmankerl: Ab 24. September verwandelt sich die Kaiserwiese im Wiener Prater wieder 18 Tage lang in Österreichs größtes Brauchtums- und Oktoberfest.
Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, die ersten Festzeltabende sind bereits ausverkauft: In gut zwei Wochen heißt es im Wiener Prater wieder „O’zapft is!“. Von 24. September bis 11. Oktober geht die Wiener Kaiser Wiesn in ihre fünfte Runde. Und verspricht heuer 18 Tage lang jede Menge Musik, Tracht und Gaudi.
700 Stunden Musik auf der Kaiserwiese
Still sitzen dürfte dabei wirklich schwierig werden. Rund 150 Konzerte, knapp 2000 Musiker und insgesamt etwa 700 Stunden Live-Musik stehen auf dem Programm. Auf den Bühnen sorgen unter anderem Die Lauser, Mountain Crew, Die Edlseer, Fetzentaler, Grabenland Buam, Wiener Wahnsinn und Trenkwalder für Stimmung. Schlagerfans kommen mit Udo Wenders, Jazz Gitti, Silvio Samoni und Markus Krois auf ihre Kosten.
Los geht es bereits am 24. September mit einem großen Festzug durch den Prater. Ab 10 Uhr ziehen Pferdekutsche, Musikkapellen und Volkstanzgruppen von Kolariks Luftburg Richtung Kaiserwiese. Um 12 Uhr wird dann traditionell das erste Fass angeschlagen und die fünfte Wiener Kaiser Wiesn offiziell eröffnet.
Fünf Jahre Wiener Kaiser Wiesn – darauf sind wir unglaublich stolz. Was als große Idee begonnen hat, ist heute ein Fixpunkt im Wiener Veranstaltungskalender.

Johann Pittermann, Geschäftsführer der Wiener Kaiser Wiesn
Bild: Wiener Kaiser Wiesn/Bubu Dujmic
Von Single-Wiesn bis Jungbauernkalender
Auch abseits der großen Konzerte ist einiges geplant. Studenten können bei der Studi Wiesn feiern, am 6. Oktober steigt eine große Wiesn-Party und einen Tag später soll die Single Wiesn einsame Herzen zusammenbringen. Ebenfalls am 7. Oktober wird der neue Jungbauern- und Jungbäuerinnenkalender 2027 präsentiert. Wer vom Tanzen und Schunkeln hungrig wird, dürfte ebenfalls fündig werden. Drei große Festzelte, fünf Almen und rund 30 Standln im Wiesn Dorf warten mit heimischen Klassikern und süßen Versuchungen. Neu ist heuer ein Ausflug nach Ungarn: Erstmals gibt es einen eigenen Balaton-Lángos-Stand.
Auch die Kleinsten dürfen feiern
Am Wochenende gehört ein Teil der Wiesn den Kindern. Brettspiele, Kreativstationen, Kinderschminken und Riesenseifenblasen sollen auch den jüngsten Besuchern Unterhaltung bieten. Und auch beim Thema Sicherheit wird nachgeschärft. Für Frauen gibt es wieder eine eigene Ombudsstelle und mit dem Codewort „Luisa“ ein niederschwelliges Hilfsangebot. Beim Sicherheitspersonal wird zudem auf einen Frauenanteil von 30 Prozent sowie psychologisch geschulte Mitarbeiter gesetzt.
Die Vorfreude scheint jedenfalls groß zu sein: Erste Festzeltabende sind bereits restlos ausverkauft. Für zahlreiche weitere Termine gibt es aber noch Plätze. Dann heißt es ab 24. September wieder 18 Tage lang: schunkeln, schmausen und gemeinsam feiern.
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