99,7% der Stimmen

Veronika Marte rückt in ÖAAB-Führungsspitze auf

Vorarlberg
07.09.2026 17:05
Porträt von Vorarlberg-Krone
Von Vorarlberg-Krone

Beim 29. ÖAAB-Bundestag wurde die Vorarlbergerin Veronika Marte mit 99,7 Prozent zur Bundesobmann-Stellvertreterin gewählt. Die ÖAAB-Landesobfrau fordert spürbare Entlastungen für die arbeitende Bevölkerung und pocht vehement auf soziale Absicherung.

Bei der Wahl am vergangenen Samstag im niederösterreichischen Haag sicherte sich Marte beachtliche 99,7 Prozent der Stimmen und fungiert auf nationalem Parkett künftig als Vize-Chefin der Arbeitnehmervertreter. ÖAAB-Bundesobmann August Wöginger wurde mit 95,9 Prozent wiedergewählt. Marte freute sich über das starke Resultat, wertete es gleichzeitig aber auch als strikten Arbeitsauftrag.

Lohnzettel im Fokus
“Der ÖAAB ist die politische Stimme jener Menschen, die jeden Tag arbeiten, Verantwortung übernehmen und damit unseren Wohlstand sichern. Ihre Leistung muss anerkannt werden und sich auch spürbar lohnen“, teilt Marte in einer Aussendung mit.

Zitat Icon

Die Leistung der Menschen, die jeden Tag arbeiten, Verantwortung übernehmen und damit unseren Wohlstand sichern, muss anerkannt werden und sich spürbar lohnen.

Veronika Marte, ÖAAB-Bundesobmann-Stellvertreterin

In den vergangenen Jahren seien seitens des ÖAAB bereits maßgebliche Meilensteine umgesetzt worden, darunter das Ende der kalten Progression, der Familienbonus Plus, Adaptierungen beim Pendlereuro sowie steuerliche Begünstigungen bei Sonn- und Feiertagsarbeit. Überdies wurde das Pflegepersonal in die Schwerarbeitsregelung integriert.

„Diese Erfolge zeigen: Eine starke Arbeitnehmervertretung macht einen konkreten Unterschied im Alltag der Menschen – auf dem Lohnzettel, für Familien, für Pendler und bei der sozialen Absicherung“, so Marte.

Zukunftsdepot gefordert
Auch für die Zukunft sind die Ziele bereits klar definiert: Die Interessensvertretung drängt auf weitere Entlastungen für erbrachte Arbeit und Mehrleistungen. Ebenso sollen ein abgabenfreies Zukunftsdepot für junge Menschen geschaffen sowie die Rahmenbedingungen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf optimiert werden. Sichere Pensionen gepaart mit attraktiven Modellen für ein freiwilliges längeres Verbleiben im Erwerbsleben runden das Konzept ab. 

„Unser Ziel ist ein Österreich, in dem sich Arbeit lohnt, Familien unterstützt werden und Leistung zu sozialer Sicherheit führt. Dafür werden wir uns als ÖAAB mit ganzer Kraft einsetzen – mit einer starken Vorarlberger Stimme auf Bundesebene“, so Marte abschließend.

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