Geklärt ist der gewaltsame Tod eines Mannes Mitte August in Wien: Das Opfer war schwerst verletzt in einem Innenhof im Bezirk Fünfhaus gefunden worden, erlag wenig später den ihm beigebrachten Verletzungen. Seither liefen die Ermittlungen auf Hochtouren – nun wurde der mutmaßliche Täter ausgeforscht und am Freitag festgenommen.
Anrainer der Ullmannsstraße entdeckten das Opfer in der Nacht auf den 11. August im Innenhof einer Wohnhausanlage. Zwar wurde sofort die Rettungskette in Gang gesetzt, für den 26-Jährigen kam jedoch jede Hilfe zu spät – er starb.
Tatort war jedoch nicht der Fundort des Opfers, wie die Erhebungen ergeben sollten. Der Mann mit Verbindungen ins Drogenmilieu war offenbar zuvor in der Nähe einer Fast-Food-Filiale beim Gaudenzdorfer Gürtel in einen Streit mit mehreren Personen geraten sein. Schwerst verletzt schleppte sich das Opfer offenbar danach zum Innenhof der Anlage, wo er niedersank und schließlich starb.
Im Zuge der Ermittlungen konnte die Polizei einen 25-jährigen Syrer ausforschen, bei ihm soll es sich laut Polizeisprecherin Irina Steirer um den „unmittelbaren Tatverdächtigen der Tötungshandlung“ handeln. „Der 25-Jährige hat keinen Wohnsitz in Österreich“, präzisierte Steirer.
Nach dem dringend Tatverdächtigen wurde in weiterer Folge auch per Europäischem Haftbefehl gefahndet. Gefunden wurde er allerdings nicht im Ausland, sondern nur in einem anderen Wiener Bezirk. Er wurde am Freitagnachmittag im 12. Bezirk festgenommen werden. Im Zuge der Einvernahme zeigte sich der mutmaßliche Täter nur hinsichtlich einer Tatbeteiligung geständig. Er befindet sich in Haft.
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