Dramatische Szenen haben sich in der Nacht auf Samstag im Schweizer Bodensee-Örtchen Goldach, nur wenige Kilometer von der Grenze zu Vorarlberg entfernt, abgespielt. Bei einem Schulfest war plötzlich lautes Krachen und Knallen zu hören. Zahlreiche Spezialkräfte rückten daraufhin an, Hunderte Anwesende mussten stundenlang im Inneren des Gebäudes ausharren, bis endlich Entwarnung gegeben werden konnte.
Was als fröhliches Schulfest begann, wurde zu einer regelrechten Horrorshow. Gegen 20.20 Uhr waren auf dem Gelände plötzlich laute, knallartige Geräusche zu hören. Panik breitete sich aus, bei der Polizei gingen etliche Meldungen ein, dass auf dem Areal geschossen werde. Daraufhin dirigierte die Kantonspolizei Sankt Gallen mehrere Patrouillen sowie diverse Spezialeinheiten an den Vorfallsort.
Pyrotechnik als Ursache
Die Sicherheitskräfte starteten umgehend damit, die etwa 300 anwesenden Kinder, Jugendlichen und Lehrkräfte in das Schulhaus zu eskortieren. Dort mussten die Betroffenen unter behördlicher Aufsicht dann mehrere Stunden ausharren. Erst um kurz nach 1 Uhr durften die Festbesucher wieder das Gebäude verlassen und den Heimweg antreten.
Verdacht auf Pyrotechnik
Etwa eine Stunde später bestätigte eine Mediensprecherin das offizielle Ende des Großeinsatzes. Wie sich herausstellte, hatte es zu keinem Zeitpunkt eine reale Bedrohung durch Feuerwaffen gegeben. Die Polizei geht aktuell davon aus, dass lediglich pyrotechnische Gegenstände abgebrannt wurden, welche den enormen Lärm verursacht hatten. Entsprechende Erhebungen sind bereits eingeleitet worden.
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