Beim letzten Aufeinandertreffen von SC Austria Lustenau und dem SV Lafnitz war es bitterkalt. Heute (14.30) treffen der Bundesliga-Aufsteiger und der Zweitligist im ÖFB-Cup erneut aufeinander. Dieses Mal aber bei wesentlich angenehmeren Temperaturen.
Mit Lafnitz trifft die Austria im ÖFB-Cup heute auf einen altbekannten Gegner. Zehnmal standen sich beide Klubs in der zweiten Liga gegenüber, die Bilanz ist mit jeweils drei Siegen, vier Unentschieden und drei Niederlagen ausgeglichen. Lustenau-Trainer Markus Mader hat an den letzten Auftritt in Lafnitz besondere Erinnerungen. Es war sein Comeback auf der Austria-Bank, nachdem er die Mannschaft nach der Entlassung von Coach Martin Brenner erneut übernommen hatte. An diesem 7. Dezember 2024 war es bitterkalt. „Ich kann mich erinnern, dass der Boden derart gefroren war, dass man nicht einmal mehr mit einem Schraubenzieher durch das Eis kam. Dennoch wollte Lafnitz unbedingt spielen.“ Bei frostiger Stimmung holte die Austria ein 2:2 – ein Punkt, der im Nachhinein viel Wert war, kämpfte doch die Austria bis zum letzten Spiel um den Klassenerhalt. Eines ist klar: zittern ob der kalten Temperaturen muss der Trainer heute auf keinen Fall, sind doch sommerliche 26 Grad in der 1500 Einwohner zählenden Gemeinde angesagt.
Auch sportlich sollte es wenig Anlass zum Zittern geben. Lafnitz spielt mittlerweile in der zweigeteilten Regionalliga Süd, die Austria bekanntlich in der Bundesliga. „Aber sie haben eine junge Mannschaft mit vielen Akademiespielern und sind Dritter in der Tabelle“, warnt Mader vor der Aufgabe.
Mader rotiert
Gegenüber der Meisterschaft wird der Coach auf einigen Positionen rotieren, um Spieler zu schonen. „Wir trainieren nun doch intensiver als in der Zweiten Liga.“ Fix nicht dabei sind Pius Grabher und Albin Gashi, auch „Last-Minute“-Verpflichtung Alieu Conateh hat die lange Reise nicht mitgemacht.
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