Es tut sich viel im Leben von Manuel Neuer: Laut „Bild“ ist er zum zweiten Mal Papa geworden, dazu wird er heute vermutlich zum letzten Mal im Schalke-Stadion auflaufen – und Schalke bietet sich plötzlich als Option für seine Zukunft nach der aktiven Karriere an.
Schöne als diese Meldung wird für Manuel Neuer wohl keine Vertragsverlängerung oder Gehaltserhöhung dieser Welt anmuten: Der Goalie ist zum zweiten Mal Papa geworden. Seine Frau Anika brachte den zweiten Buben der Familie zur Welt. Bruder Luca ist bereits zwei Jahre alt.
Wo alles begann
Auch sportlich wird‘s für Neuer heute vermutlich besonders prickelnd: Mit Bayern gastiert der inzwischen 40-Jährige bei Schalke, und damit dem Verein, wo Neuers Weltkarriere ihren Lauf nahm. Ausgerechnet in seinem 600. Pflichtspiel für die Bayern verschlägt es ihn nach Gelsenkirchen.
Dort kam Neuer zur Welt und legte mit fünf Jahren in der „Knappenschmiede“ mit dem Vereinsfußball los. 2006 wurde er Profi, als Schalke am 4. Dezember 2010 seinen letzten Bundesligasieg gegen die Münchner bejubelte (2:0), war Felix Magath noch Trainer – und Neuer stand im Tor. Nun sprach er sogar von „einem Traum, gerade im Hinblick, dass es wahrscheinlich auch meine letzte Saison sein kann“.
„Irgendwann ist auch mal gut“
Und was passiert nach besagter letzter Saison? Spielt dann womöglich sehr wohl Schalke wieder eine Rolle im Leben von Manuel Neuer? Gegenüber der „Bild“ zeigt sich Schalke-Aufsichtsratschef Axel Hefer jedenfalls durchaus offen für eine Rückkehr von Neuer (in welcher Funktion auch immer). Zwar rechne er, Hefer, nicht damit, dass Neuer unmittelbar nach Karriereende mit Volldampf im Berufsleben durchstarten wolle – aber sollte es so weit sein, stünden ihm die Türen bei Schalke offen. Denn: „Sein Abgang war kontrovers, aber ich persönlich finde, dass jeder Fehler machen kann, gerade wenn er jung ist. Das ist dann irgendwann auch mal gut.“
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