Ein rücksichtsloser Autofahrer hat am Freitagnachmittag im Rheintal für wilde Szenen gesorgt – unter anderem demolierte er den Wagen eines anderen Verkehrsteilnehmers mutwillig. Nun fahndet die Polizei nach dem Unbekannten.
Der bislang nicht identifizierte Mann fiel zunächst gegen 15 Uhr dadurch auf, dass er auf der A14 zwischen der Auffahrt Dornbirn Nord und Wolfurt eine regelrechte Harakiri-Fahrweise an den Tag legte. Er fuhr mit seinem Pkw Schlangenlinien, bremste mehrfach abrupt ab und brachte so andere Verkehrsteilnehmer in Bedrängnis.
Dann wurde es richtig wild: Bei der Abfahrt Wolfurt zückte der Unbekannte zunächst ein Handy, um einen anderen Autofahrer zu filmen. Doch damit nicht genug: Der Verkehrsrowdy folgte dem von ihm gefilmten Lenker bis zum Parkplatz des Achparks in Lauterach, wo er mit seinem Wagen schließlich direkt auf den Pkw des Opfers zufuhr und dieses zu einer Vollbremsung zwang.
Flucht als Geisterfahrer
Im Anschluss öffnete der Aggressor seine Fahrertür und steuerte mit „ausgebreiteten Flügeln“ an dem stehenden Fahrzeug vorbei. Dabei beschädigte er sowohl die vordere als auch die hintere Tür des gegnerischen Autos. Danach gab der Verkehrsrowdy Gas: Erst flüchtete er über die Damm- und Reitschulstraße, dann wendete er abrupt und fuhr entgegen der Einbahn auf die Harderstraße.
Markantes Fluchtauto
Die Polizei Lauterach sucht nun nach einem braun- beziehungsweise bronzefarbenen Wagen mit der Länderkennung „SK“ (Slowakei) und der Region „TR“. Dabei dürfte es sich um einen Skoda Fabia älteren Baujahres handeln. Am Steuer saß ein 1,85 bis 1,87 Meter großer, schlanker Mann mit etwas dunklerem Teint, braunen Haaren und Vollbart. Bekleidet war er mit einer hellbraunen Jeans sowie einem rot-orangen Poloshirt.
Etwaige Zeugen werden ersucht, sich bei der Polizeiinspektion Lauterach zu melden.
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