Türkamera filmte mit
Mann (24) trifft auf Weg zum Zahnarzt der Blitz
Auf Staten Island im Stadtbezirk New York City an der Ostküste der USA ist ein 24-Jähriger auf offener Straße von einem Blitz getroffen worden. Nun machen Aufnahmen von den schrecklichen Szenen die Runde.
Thomas Fahmy, Mitarbeiter des Kongressbüros der US-Abgeordneten Nicole Malliotakis, machte sich am Donnerstagabend nach seiner Arbeit auf dem Weg zum Doktor. Als ihn auf offener Straße, nur rund fünf bis sieben Meter von seinem Auto entfernt, ein Blitz traf.
Bilder aus einer Doorbell-Kamera zeigen, wie der Mann bei stürmischem Wetter mit einem Schirm den Gehsteig entlangspaziert. Als er gerade an einem Baum vorbeigeht, leuchtet kurz ein greller orange-roter Blitzstrahl. Gefolgt von einem fürchterlich lauten Knall. Dann sackt der Mann zu Boden.
In den darauffolgenden Bildern nimmt der Mann seine letzten Kräfte zusammen, geht wackelig an einem weißen Zaun entlang und fleht um Hilfe. Selbst in dieser Notsituation hat er beste Manieren, fragt die Hausbewohnerin Stefanie Homann, ob er hereinkommen dürfe – und entschuldigt sich für die „Störung“. „Oh mein Gott, es tut mir leid“, bejaht dies die Frau. „Haben Sie Schmerzen?“, fragt Homann. „Ja“, antwortet Fahmy.
„Ich hatte einfach dieses brennende Gefühl“
Später erzählte der 24-Jährige in einem Interview mit „WABC-TV/ABC7 New York“: „Nachdem mich der Blitz getroffen hatte, waren die ersten Empfindungen, die ich am ganzen Körper wahrgenommen habe, ein Kribbeln, Taubheitsgefühle und Schmerzen. Ich hatte einfach dieses brennende Gefühl.“ Dabei sei er aber immer bei Bewusstsein gewesen.
Nachdem die hilfsbereite Nachbarin einen Notruf abgesetzt hatte, brachten ihn Rettungskräfte ins Krankenhaus, erzählte er weiter. Nach gründlichen Untersuchungen seien die Ärzte zu dem Schluss gekommen: Der Mann hatte weder Verbrennungen noch schwere Verletzungen erlitten. Nach einer Nacht zur Beobachtung habe er das Spital bereits wieder verlassen und seine Arbeit kurz darauf wieder aufnehmen können. „Am Sonntag bin ich in die Kirche gegangen, um Gott Danke zu sagen“, so Fahmy.

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