Die Bergrettung St. Gilgen feierte am Sonntag den Schutzpatron der Gemeinde und musste ausgerechnet während einer Fahrzeugweihe gleich zweimal ausrücken. Die Einsätze gingen glimpflich aus.
Die Bergrettungsortsstelle St. Gilgen kam am Sonntag mit allen Vereinen zusammen, um den Heiligen Ägidius (Schutzpatron der Gemeinde) zu feiern. Zu diesem Anlass wurde auch ein neues Einsatzfahrzeug mit dem Namen „Ägidius 3“ vom Pfarrer geweiht.
Zwei Alarmierungen in kürzester Zeit
Doch die Bergretter hatten kaum eine Verschnaufpause: Schon bevor der feierliche Umzug startete, ging zum ersten Mal der Alarm. Eine Wanderin, die noch am Samstag zur Eisenaueralm aufgestiegen war, hatte sich das Sprunggelenk verletzt und über Nacht so starke Schmerzen bekommen, dass sie nicht mehr selbstständig absteigen konnte. Fünf Bergretter fuhren sie ins Tal, wo sich dann das Rote Kreuz um sie kümmerte.
Kurz darauf kam die nächste Alarmierung im Bereich Eisenaueralm: Ein E-Bilker war auf der Fahrt zum Schwarzensee gestürzt und hatte sich an der Schulter verletzt. Die Bergretter leisteten Erste Hilfe und übergaben ihn der Rettung.
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