Als verirrt gemeldet hatte sich ein 58-jähriger deutscher Wanderer am Donnerstagabend in Hüttschlag. Zuvor hatte er die Warnungen einer Hüttenwirtin einfach ignoriert. Aufgrund der schlechten Mobilfunkverbindung blieb der Mann nur durch vereinzelte SMS mit den Bergrettern in Kontakt.
In seinen Textnachrichten gab der 58-Jährige laut Bergrettung an, dass er sehr erschöpft sei. Er hatte sich zwischen Vorderkaseralm und Reitalm verstiegen. Seine Tourenplanung war mangelhaft und er hatte auch nicht auf die Wirtin der Vorderkaseralm gehört. Diese empfahl ihm, nicht mehr weiterzugehen.
Insgesamt rückten also 23 Bergretter zur Suche in das weitläufige Gelände aus. Unterstützt wurden sie dabei von der Alpinpolizei, der Feuerwehr Hüttschlag und einem Drohnenteam.
Kurz vor ein Uhr wurde der Deutsche dann auf knapp 1900 Metern Seehöhe im Bereich der Reitalm gefunden. Er war zu diesem Zeitpunkt bereits weit abseits des gut markierten, mittelschweren Wanderwegs ...
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