Tag für Tag müssen Salzburger Feuerwehrleute zu Waldbränden ausrücken: so auch am Samstag. Im Riedingtal im Lungau brachen gleich zwei Brände an schwer zugänglichen Stellen aus – etwa acht Kilometer voneinander entfernt. Gelöscht wird aus der Luft und Bodentrupps, die zu den Brandherden geflogen werden.
Erst vor wenigen Tagen mussten Floriani-Jünger aus dem Lungau im Thomatal und in Göriach Waldbrände löschen. Am Freitagabend folgte dann der nächste Brandausbruch: in einem Waldstück im Riedingtal bei Zederhaus.
Seit den frühen Vormittagsstunden des Samstags wird eifrig gelöscht – aus der Luft und mit Einsatzkräften, die zu den Brandstellen geflogen werden. „Parallel dazu fand ein Erkundungsflug zur rund acht Kilometer entfernten zweiten Brandstelle statt“, informiert Thomas Kleidel vom Landesfeuerwehrverband und spricht von 50 Kräften, die zurzeit im Einsatz stehen.
Schwer zugängliche Felswand
Am zweiten Brandort können aufgrund des steilen und felsigen Geländes keine Löscharbeiten vom Boden aus durchgeführt werden. Löschflüge aus der Luft zeigten bisher „nicht den erhofften Löscherfolg“, so Kleidel. Die Feuerwehren prüfen nun mit der Bergrettung eine Möglichkeit, Feuerwehrleute direkt zur Brandstelle an einer Felswand zu bringen.
„An der ersten Brandstelle laufen die Löscharbeiten auf Hochtouren. Um sämtliche Glutnester zu erreichen, müssen betroffene Bäume Stück für Stück zerkleinert und mit Löschrucksäcken abgelöscht werden“, erklärt Keidel. Teils müssen die Einsatzkräfte auch den Waldboden aufgraben, um einzelne Glutnester zu bekämpfen. Der aufwendige Einsatz ist nach wie vor in Gange.
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