Mit den zwei Niederlagen in Serie hatten die Altacher eigentlich schon genügend Probleme. Jetzt aber fällt mit Benedikt Zech auch noch der Abwehrchef verletzt aus. Trotzdem gibt sich Coach Ognjen Zaric vor dem Auswärtsspiel beim starken LASK kämpferisch.
Pech für Benedikt Zech! Der Altacher Innenverteidiger erlitt im Training einen Muskelfaserriss und wird einige Zeit lang pausieren müssen. Die Busfahrt nach Linz konnte der 35-Jährige, der bisher schon 264 Pflichtspiele für die Rheindörfler bestritten hat, deshalb nicht mitmachen.
Ausgerechnet, wenn es zum aktuell besten Team der Bundesliga geht, fehlt mit Zech einer der wichtigen Bausteine in der Mannschaft von Coach Ognjen Zaric. Der sich am Freitag noch nicht auf die Ersatzlösung festlegen wollte. Bleibt es bei der Dreierkette, dürfte Rassa Rahmani auf der linken Seite nachrücken, Lukas Jäger wechselt nach rechts. Wenn Zaric auf eine Viererkette umstellt, könnte Yanis Eisschill ins Mittelfeld nachrücken.
Ob mit oder ohne Zech: „Wir fahren nicht nach Linz, um der Mannschaft zum Einzug in die Ligaphase der Champions League zu gratulieren“, stellt Trainer Zaric klar, „wir haben in den letzten Auswärtsspielen ein gute und kompakte Vorstellungen abgeliefert, uns aber nicht mit Punkten belohnt. Wenn wir diese Leistung wieder auf den Platz bringen, können wir auch in Linz bestehen. Aber wir müssten eben Tore schießen.“
Torsperre beendet
Einer, der dafür zuständig ist, wäre Ousmane Diawara, der zu Hause gegen Hartberg seine lange Torsperre mit einem Kopfballtreffer beendet hat: „Ich freue mich über das Tor. Ich denke, dass ich jetzt mit mehr Selbstvertrauen in die nächsten Spiele gehen werde.“
Dass es Diawara nicht am Einsatz mangelt, hat Zaric schon mehrfach betont. Auch den anderen Altach-Spielern nicht. Interessant wird es lediglich dann, wenn die Vorarlberger austauschen müssen. Das hat ihnen im Cupfinale im Mai schon große Sorgen bereitet, auch am Samstag hat der LASK die bessere Bank.
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