Am Freitagabend empfängt Aufsteiger Austria Lustenau als Tabellenfünfter Bundesliga-Schlusslicht WSG Tirol. Der Anhang des Ländle-Klubs fordert einen Sieg im Westderby, Coach Markus Mader und sein Team wollen die Aufgabe annehmen.
Die Erwartungshaltung der Lustenauer Fans ist nach dem 1:1 bei Sturm Graz weiter gestiegen. So tippen in der internen Abstimmung im Austria-Forum 90 Prozent auf einen Heimsieg. Die Rollen scheinen im Westderby also klar verteilt zu sein. Hier ein Aufsteiger, der bisher positiv überraschte, dort eine WSG, die sich (wieder einmal) erst finden muss. Denn anders als in Lustenau nimmt der Kader der Tiroler erst langsam Formen an.
Mit Rapid-Leihspieler Moritz Oswald stieß diese Woche ein Mittelfeldspieler zur WSG. Trainer Philipp Semlic spricht auch offen davon, dass sein Team noch Zeit braucht. Allerdings hatten die Wattener wegen des spielfreien Wochenendes – die Partie gegen Austria Wien wurde auf den 2. September verschoben – nun zwölf Tage Zeit, sich auf die heutige Partie vorzubereiten. „Wir haben dadurch den nächsten Schritt gehen können in allen Phasen des Spiels“, sieht Semlic Fortschritte. Im Sturm der Gäste spielt mit Nikolai Baden-Frederiksen ein Ex-Lustenauer, der bei der Austria allerdings zum großen Flop wurde.
Lustenau-Trainer Markus Mader ist sich bewusst, dass alle einen Sieg fordern. „Das macht die Aufgabe nicht leichter, aber wir nehmen sie an. Die Fans tragen uns mit ihrer positiven Energie.“ Philipp Böhm feiert zudem sein Bundesliga-Debüt im Tor.
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