Frontalcrash am Freitagvormittag im Tiroler Zillertal: Ein Einheimischer geriet aus bislang unbekannter Ursache auf die Gegenfahrbahn. Dort krachte er mit einem voll besetzten Pkw aus Deutschland zusammen. Zwei Insassen mussten in die Innsbrucker Klinik geflogen werden.
Der schwere Verkehrsunfall ereignete sich am Freitag gegen 10.40 Uhr auf der B169 im Gemeindegebiet von Fügen. Nach ersten Informationen geriet ein einheimischer Pkw-Lenker aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn. Dort kam es zum heftigen Zusammenstoß mit einem entgegenkommenden, voll besetzten Fahrzeug aus Deutschland.
Beide Autos in Böschung gelandet
Die Wucht der Kollision war enorm: Beide Fahrzeuge wurden von der Fahrbahn geschleudert und kamen in der angrenzenden Böschung zum Stillstand. Unter den Insassen des deutschen Fahrzeuges befanden sich ein Großvater, seine Tochter, die Großmutter sowie zwei kleine Enkelkinder.
Opa und Enkel schwer verletzt
Der Opa und eines der Kinder mussten aufgrund ihrer Verletzungen mit dem Notarzthubschrauber Heli 4 in die Innsbrucker Klinik geflogen werden. Die Großmutter, die Tochter und das zweite Kind wurden ebenso wie der Unfalllenker mit Rettungswagen in das Krankenhaus nach Schwaz gebracht.
Für die umfangreichen Rettungs- und Bergearbeiten musste die B169 im Unfallbereich zunächst vollständig gesperrt werden. Anschließend konnte der Verkehr nur wechselweise an der Unfallstelle vorbeigeführt werden. In der Folge bildeten sich in beiden Fahrtrichtungen längere Staus.
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