Brutstätten entfernen

Tigermücke: Bevölkerung zur Mithilfe aufgefordert

Kärnten
21.08.2026 08:00

Die asiatische Tigermücke fühlt sich bei uns leider wohl. Das Land Kärnten appelliert, die Brutstätten der eingeschleppten Gelsenart zu entfernen und Funde zu melden.

Die invasive Gelsenart wurde bisher in allen neun Bundesländern nachgewiesen. Auch in Kärnten breitet sie sich weiter aus. „Es ist ein Problem, besonders weil die eingeschleppte asiatische Tigermücke mehr als zwanzig verschiedene Krankheiten übertragen kann“, so Kärntens Expertin Laura Waldner. Sie überwacht an sechs Standorten in Kärnten das Vorkommen der sogenannten Containerbrüter.

Meldung über eine App
Mittlerweile haust die Mücke nicht nur in Villach, nun gibt es auch Nachweise aus Klagenfurt. „Das behördliche Monitoring liefert uns wichtige Informationen. Dennoch rufen wir jetzt auch auf, Funde zu melden“, so Landessanitätsdirektorin Karin Schorna-Drescher. Über die „Mosquito Alert“-App können verdächtige Gelsen per Foto und Standort gemeldet werden.

Weiters können lebendige oder tote Funde bei der Liberogasse 6 in Klagenfurt abgegeben werden. Schorna-Drescher empfiehlt Wasserstellen rund ums Haus einmal die Woche vollständig zu entleeren. „Die asiatische Tigermücke ist sehr resilient – Eier können sogar den Winter überleben.“

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