Österreichs Nationalteam machte in der Nations League einen guten Job – dabei fehlten der Rangnick-Truppe zwei wichtige Leistungsträger ...
Den Neuen im Nationalteam stehen nach der WM alle Türen offen – auf sein Grundgerüst will und wird Ralf Rangnick weiter nicht verzichten. Bayerns Konrad Laimer und Kevin Danso gehören ebenso dazu wie Stefan Posch. Dazu die Sechser Xaver Schlager und Nicolas Seiwald, sowie Patrick Wimmer und Romano Schmid.
„Vor dem Zeitplan“
Die sechs Letztgenannten hatten auch die meisten Einsatzminuten in der Nations League – in der neben vielen positiven Aspekten um die Neuen eines zu sehen war: Ein Typ wie der verletzte Christoph Baumgartner ist nicht dabei. Einer, der auf engstem Raum in der gegnerischen Hälfte aus wenig ganz viel macht, die Mitspieler versorgt, selbst immense Torgefahr ausstrahlt. Mit ihm rechnet Rangnick im November-Lehrgang: „Er fühlt sich super und liegt vor dem Zeitplan!“
Mit fünf Gegentoren kassierte Österreich die zweitmeisten der Gruppe, – zu null wurde in vier Versuchen nie gespielt. Weshalb es auch spannend wird, wie schnell David Alaba den Weg zurück findet. Heute wird der 34-jährige im Stadion den Udinese-Fans vorgestellt, der Teamchef fliegt Ende Oktober zum Heimspiel gegen den AC Milan. Bleibt der Routinier fit und spielt regelmäßig, gehört er dank Spieleröffnung mit dem linken Fuß und Ruhe am Ball ins Team. Die zwei alten Bekannten können unserem „neuen“ Team einen Schub geben.
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