Minus 15 Prozent

Budgetmisere trifft auch Linzer Kepler-Universität

Oberösterreich
20.08.2026 19:00

Der Linzer JKU-Rektor Stefan Koch rechnet mit deutlich weniger Budget für die kommenden Jahre und warnt vor nötigen Einsparungen. 

Stefan Koch ist seit 2023 Rektor der Linzer Johannes Kepler-Universität. Was an der Hochschule seither geschehen ist, verkündet er mit Stolz: 41 Professuren wurden neu besetzt, dazu kamen 18 sogenannte Entwicklungsstellen. Im vergangenen Wintersemester verzeichnete die JKU mit knapp 5000 Anfängern sogar einen Rekord. Insgesamt studieren 27.000 Menschen an der Linzer Universität.

Auf diesem guten Weg droht der Kepler-Uni jetzt aber ein Tritt auf die Bremse. Wie berichtet, ist die Finanzierung offen. Im Herbst starten die Verhandlungen, dann wird das Budget für die Jahre 2028 bis 2030 festgelegt. In der aktuellen dreijährigen Periode verfügt die JKU über ein Gesamtbudget von gut einer Milliarde Euro. Die Medizinische Fakultät ist dabei nicht eingerechnet, sie wird separat finanziert.

Zitat Icon

Das ist schon eine Zahl, die relativ hoch ist, was das Einsparungsvolumen betrifft.

Rektor Stefan Koch, JKU Linz

Koch geht von einem Minus von rund 15% aus. Österreichweit haben die Unis einen Finanzierungsbedarf von 18 Milliarden Euro errechnet, derzeit stehen allerdings nur 15,5 Milliarden im Raum. „Das ist schon eine Zahl, die relativ hoch ist, was das Einsparungsvolumen betrifft“, sagt Koch.

Was ein derartiges Minus bedeuten würde, lässt der Rektor offen – dass es ohne spürbare Einschnitte gehen könnte, hält er aber für unrealistisch. Rund 15 Prozent ließen sich nicht einfach durch ein paar Effizienzmaßnahmen einsparen. Auf den Prüfstand müssten dann Studien- und Lehrangebote ebenso wie die Ausgaben in der Verwaltung.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

Hinweis in eigener Sache: Das krone.at-Forum präsentiert sich ab sofort in neuem Design! Wir freuen uns über konstruktives Feedback. Damit die Diskussionen in den Kommentarbereichen beim jeweiligen Thema bleiben, können Sie uns Rückmeldungen hier hinterlassen.

krone.tv

Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung