Rückkehr nach Augen-OP

Philipp Jelinek: „Ja, natürlich hatte ich Angst“

Adabei Österreich
18.08.2026 20:00

krone.tv-Star und „Vorturner der Nation“ Philipp Jelinek ist zurück. Täglich ab 09.05 Uhr am Bildschirm bei krone.tv, musste er nach einem Netzhautriss eineinhalb Monate Pause machen. Ein Gespräch über Angst, Demut und die Gewissheit, dass es nicht selbstverständlich ist, gute Gesundheit zu haben.

Das Stillhalten ist nicht so seine Sache. Der Mann ist immer in Bewegung. Täglich ist Philipp Jelinek auf den heimischen Bildschirmen via krone.tv zu sehen – als „Vorturner der Nation“ gibt der 58-jährige Niederösterreicher von Montag bis Sonntag immer ab 9.05 Uhr mit „Philipp bewegt“ den Fitness-Takt vor.

Diagnose Netzhautriss
Bis vor eineinhalb Monaten. Plötzlich hieß es da nämlich „rien ne va plus“ nach der Diagnose Netzhautriss im rechten Auge. „Da schluckst du einmal“, so Jelinek, der seit dieser Woche voll da ist. „Gut drei Stunden, nachdem ich es erfahren hatte, wurde ich bereits operiert. Mit Lokalanästhesie – du bekommst quasi offenen Auges mit, was mit dir passiert“, sagt er und gibt freimütig zu: „Ja, natürlich hatte ich Angst. Weil da merkt man, wie es eigentlich tatsächlich ist, wenn man eines seiner Sinnesorgane plötzlich nicht mehr hat.“

„Gute Gesundheit zu haben, ist nicht selbstverständlich“, sagt Jelinek im Gespräch mit ...
„Gute Gesundheit zu haben, ist nicht selbstverständlich“, sagt Jelinek im Gespräch mit „Krone“-Unterhaltungschef Norman Schenz.(Bild: Imre Antal)

Sonst ständig in Bewegung, musste er danach in der Zeit der Genesung oft einfach nur stillhalten: „Ich gebe schon zu, mir ist das nicht leicht gefallen und natürlich war ich auch geknickt. Da ist schon das eine oder andere Mal eine Träne bei mir geflossen.“

Mehr Demut und Dankbarkeit
Mittlerweile ist der Heilungsprozess abgeschlossen. Nur noch am unteren Teil des rechten Auges sieht man stark sichtbare, rote Adern als Spuren der vergangenen Wochen. Die fasst Jelinek für sich im „Krone“-Gespräch zusammen: „Es lehrt dich nämlich, ein bisschen mehr demütig zu sein. Und dankbar. Denn gute Gesundheit zu haben, ist nicht selbstverständlich.“

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