Fast jeder zweite Schüler in Salzburg braucht Nachhilfe oder hätte sie zumindest nötig. Immer mehr Familien greifen tief in die Tasche, damit ihre Kinder in der Schule mithalten können. Druck herrscht dabei nicht nur aufs Geldbörserl, sondern auch auf den Lernenden.
43 Prozent der Schüler bekamen Nachhilfe oder hätten sie gebraucht. Macht unterm Strich rund 29.000 Kinder und Jugendliche. Dabei fallen Kosten von rund 11 Millionen Euro pro Jahr, welche Salzburger Familien aus eigener Tasche stemmen. Diese Zahlen stammen aus einer aktuellen Erhebung der Arbeiterkammer Salzburg.
Klarer Spitzenreiter unter den Problemfächern ist Mathematik: Zwei Drittel aller Nachhilfeschüler büffeln Zahlen und Formeln, abgeschlagen folgen Deutsch (30 Prozent) und Fremdsprachen (19 Prozent).
Der große Druck bleibt nicht ohne Folgen. Mehr als jedes zweite Elternteil beobachtet, dass ihr Kind beim Lernen häufig gestresst ist.
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