Beliebtes Wirtshaus

So wird Schwarzes Schiff wieder auf Kurs gebracht

Oberösterreich
17.08.2026 10:03

Unter mächtigen Kastanien, direkt an der Donau, gehört das „Schwarze Schiff“ zu den wohl schönsten Gastro-Platzerln in Urfahr. Doch hinter der idyllischen Kulisse stößt das Lokal längst an seine Grenzen. Jetzt liegen Pläne vor, die einiges verändern sollen – vom Platzangebot über die Küche bis zum Blick aufs Linzer Schloss. Nur eines soll auf keinen Fall weichen.

Das altehrwürdige „Schwarze Schiff“ in Alt-Urfahr sticht zwar nicht in See, wird aber kräftig umgebaut. Der beliebte Treffpunkt direkt an der Donau soll ein neues Gesicht bekommen und künftig auch für einen ganzjährigen Gastronomiebetrieb gerüstet sein. Der Vorentwurf bekam nun in der Planungsvisite grundsätzlich grünes Licht – an Details wird allerdings noch gefeilt.

Nach Umbau mehr Plätze
Denn so idyllisch das Platzl unter den mächtigen Kastanien ist, so eng wurde es in der Vergangenheit hinter den Kulissen. Das bisherige Salettl bietet lediglich rund 30 Sitzplätze, auch Küche und Nebenräume stoßen an ihre Grenzen. Nach dem Umbau sollen im Gastraum rund 50 Gäste Platz finden, Küche und Arbeitsbereiche werden deutlich aufgewertet. Was keinesfalls unter die Räder – oder besser gesagt unter den Bagger – kommen soll, ist der wohl größte Schatz des „Schwarzen Schiffs“: der schattige Gastgarten mit seinen fünf alten Kastanien. Für deren Erhalt wurde sogar ein eigenes Schutzkonzept ausgearbeitet.

Ein Stück Wirtshausgeschichte
„Ich freue mich, dass das Lokal mit seinem schattigen Gastgarten, direkt an Donauradweg und Urfahraner Donaustrand gelegen, erhalten bleiben kann“, betont SP-Stadtchef und Planungsreferent Dietmar Prammer. Den Urfahranern bleibt damit auch ein Stück Wirtshausgeschichte erhalten. Das frühere „Goldene Schiff“, vielen besser als Gasthaus Rauscher bekannt, wurde bereits seit 1892 als Familienbetrieb geführt und war einst sogar Postkutschenstation.

„Wir möchten mit dem vorliegenden Konzept an die lange Geschichte als beliebter Treffpunkt in Urfahr anknüpfen“, so Patrizia Außerwöger von der Projektwerberin Businesspark Schloss Puchenau GmbH. 

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