Charges up to €3.60

Controversy Over a Glass of Tap Water at the Pub

Nachrichten
15.08.2026 16:55

More and more bars are charging for tap water. Is that allowed? Opinions on the cool drink vary widely.

3.60 euros for half a liter of tap water: This figure recently caused quite a stir. As the Vienna Chamber of Labor found in a random survey of 30 restaurants, only three of them still offered tap water for free. The “Krone” asked: How do restaurant owners and guests outside of Vienna handle this? The results reveal a landscape of extremes.

According to municipal rates, pure drinking water from the tap costs between 1.40 and 2.50 euros per cubic meter—that is, per 1,000 liters—plus a base fee and meter charge. There can be a world of difference between this cost price and what is charged at the bar.

In Styria, waiter Markus Ortner-Löw only charges for water if nothing else is ordered: “In principle, though, water should be free. But I think it’s justified to charge a little for the service of serving a large group that orders only water.”

Umfrage
Das sagen Gastronomen und Gäste

Wir verlangen für Trinkwasser im Lokal kein Geld, da wir in Lessach eine gute Ortswasserversorgung mit einem erschwinglichen Preis haben, bei uns gehört kostenloses Wasser zum Service dazu. Unser Trinkwasser hat beste Qualität und ist auch eine gute Werbung für die gesamte Region.

Matthias Jessner

Gasthaus „Hoamart Stub’n“ in Lessach

Wenn Gäste nur ein Glas Wasser bestellen, zum Beispiel zu einer Pizza, dann verrechne ich das Wasser mit 1 Euro. Wenn die Gäste aber auch andere Getränke bestellen, dann verrechne ich natürlich nichts. Das mache ich schon immer so, ganz unabhängig von Dürre oder Wassermangel, es hat sich derzeit also nichts geändert.

Angelo La Ruffa

Gastwirt aus Linz

Ich bin der Meinung, dass man dann etwas fürs Wasser verrechnet soll, wenn sonst kein Getränk konsumiert wird. Grundsätzlich sollte Wasser aber gratis sein. Wenn etwa eine größere Gruppe nur Wasser bestellt, muss sie ja auch bedient werden. Für diese Dienstleistung dann auch etwas zu bezahlen, finde ich gerechtfertigt.

Markus Ortner-Löw

Kellner in der Steiermark

Ich verlange derzeit nichts für Leitungswasser. Aber ich verstehe Kollegen, die für Leitungswasser kassieren. Schließlich muss es ja auch vom Kellner serviert werden. Preise von 40 bis 60 Cent halte ich für o.k., 3,60 Euro sind hingegen schon ganz anständig.

Sebastian Laskowsky

„Gmoakeller“ in Wien

Meiner Meinung nach gehört es zur Menschlichkeit, kostenloses Leitungswasser zur Verfügung zu stellen. Dafür Geld zu verlangen, finde ich unverschämt. Es kann schließlich vorkommen, dass Gäste ihre Brieftasche vergessen haben und trotzdem etwas zu trinken benötigen.

Samir Isakovic

„Stadt Café am Alten Platz“ in Kärnten

Wir verkaufen unser Bödele-Quellwasser aus der eigenen Quelle. Im Vergleich zum normalen Mineralwasser kostet es die Hälfte. Der Service, die Lieferung an den Tisch, das Glas nachher wieder auswaschen und so weiter berechtigt den Preis. Bisher hat sich noch kein Gast beschwert.

Vitali Karetny

Gastronom, Pächter des „Alpenhotel Bödele“

Zum Kaffee oder Wein ist ein Glas Wasser kostenlos. Bestellt es jemand als Getränk zum Essen, verrechnen wir 70 Cent für einen Liter Leitungswasser sowie 30 Cent für einen halben oder viertel Liter als Unkostenbeitrag für Bedienung und Glaswaschen. Alles andere kommt nicht infrage.

Jochen Lehner

Gastwirt „Haydnbräu“ aus Eisenstadt

Ich finde es vollkommen in Ordnung, wenn die Wirte Geld für Leitungswasser verlangen – aber nur, wenn bei einem Lokalbesuch sonst nichts konsumiert wird. Sobald man eine größere Rechnung zu begleichen hat, sollten sie einem das Wasser jedoch kostenlos dazugeben – weil die Wirte ja dann auch einen sehr guten Umsatz machen.

Emma Ennemoser

Studentin aus Tirol

Ich finde, dass Leitungswasser gratis zur Verfügung gestellt werden sollte, denn „Mutter Natur“ verlangt ja auch nichts, und Wasser gehört uns allen. Sollte aber ein Gast nur wegen einem Glas Wasser ins Lokal kommen und sonst nichts konsumieren, dann verstehe ich die Wirte.

Karin Handl

Pensionistin aus Niederösterreich

In Burgenland, restaurant owner Jochen Lehner keeps a close eye on the numbers: A glass of water is free with coffee or wine; otherwise, it costs 70 cents per liter. “Anything else is out of the question—it’s also about the perception factor.”

On the guests’ side, discontent prevails. Retiree Karin Handl from the Melk district insists on a natural right: “‘Mother Nature’ doesn’t charge anything either, and water belongs to all of us.”

More than 3 euros for tap water—is that going too far?
The majority of “Krone” readers agree with her: The response to our question of the day—in which we asked whether you think it goes too far when restaurants charge more than three euros for tap water—is clear:

So far, 87 percent have voted “yes” (voting continues until 7 p.m.)—they think it’s going too far when restaurants charge that much for tap water. And there’s also a lively discussion under our forum post on the topic. So the debate remains heated—and not just because of the drought—and will likely intensify even further in the future.

Trinkwasser geht den Abfluss runter
So viel kühles Nass landet täglich in Klo, Dusche oder Wäsche

Every Austrian consumes nearly 140 liters every day—and very few are aware of exactly what that’s used for. The average is 138 liters per person, not even counting commercial, industrial, and bulk consumers. A four-person household thus uses around 200 cubic meters per year.

Where all that water actually goes may come as a surprise: the biggest chunk—27 percent—comes from the faucets in the bathroom, toilet, and kitchen. Close behind is the toilet itself at 25 percent—every flush uses a liter, and those liters add up. The shower accounts for 19 percent, and the washing machine for 10 percent.

Outdoor water use is also significant: 9 percent goes to garden plants, and 5 percent is used for the pool. The bathtub (3 percent) and the dishwasher (2 percent) bring up the rear.

(Bild: Krone KREATIV/stock.adobe.com, KI generiert)

A Difference of Nearly 200 Euros a Year
How much does it cost? It varies greatly depending on where you live: According to the Association of Municipalities, a four-person household in Vienna with an annual consumption of around 190 cubic meters pays about 462 euros—including the smallest meter. In southern Burgenland, the cost is already 532 euros, including the base fee. In Trattenbach, on the other hand, the cost is around 338 euros, with the meter fee already included. That’s a difference of nearly 200 euros for the same amount of water—depending on where you turn on the tap. 

This article has been automatically translated,
read the original article here.

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