Wollte Schmerzmittel

85 Fälle: Rezept-Fälscherin ging Polizei ins Netz

Wien
13.08.2026 13:16

85 Fälle, gestohlene Rezeptblöcke und gefälschte Arztstempel – jetzt klickten die Handschellen. Eine 45-jährige Österreicherin soll über längere Zeit mit gefälschten Rezepten ihr Unwesen getrieben und damit zahlreiche Betrugshandlungen begangen haben. Die Wiener Polizei war ihr bereits seit einiger Zeit auf der Spur.

Den entscheidenden Hinweis lieferte unter anderem eine Videoüberwachung. Auf den Aufnahmen geriet eine zunächst unbekannte Frau ins Visier der Kriminalisten. Lange blieb sie allerdings nicht anonym: Die Ermittler konnten ihre Identität binnen kurzer Zeit klären.

Täuschend echte Rezepte angefertigt
Der Verdacht wiegt schwer: Die 45-Jährige soll gestohlene Rezeptblöcke und Arztstempel verwendet haben, um täuschend echte Rezepte für Schmerz- und Beruhigungsmittel anzufertigen. Der Verdacht liegt nahe, dass die Frau die Substanzen selbst konsumieren – und auch weiterverkaufen wollte. Die Ermittler konnten Fälle bis Mai vergangenen Jahres zurückverfolgen. Insgesamt soll sie für nicht weniger als 85 Taten verantwortlich sein.

Für Frau klickten die Handschellen
Ende Juli soll sie erneut mit einem gefälschten Rezept aufgetaucht sein – und diesmal ging der Plan nicht auf. Aufgrund einer bereits bestehenden Festnahmeanordnung der Staatsanwaltschaft Wien klickten die Handschellen.

Bei der Einvernahme schwieg die 45-Jährige zu den gegen sie erhobenen Vorwürfen. Über Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde sie anschließend in eine Justizanstalt gebracht.

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