Jetzt ist es fix!

Der ESC findet 2027 im Badeort Burgas statt

Society International
13.08.2026 10:30

Nach dem Sieg der bulgarischen Sängerin Dara mit dem Song „Bangaranga“ in Wien steht nun endlich fest, wo der Song Contest im kommenden Jahr stattfinden wird – nämlich nicht in der bulgarischen Hauptstadt Sofia, sondern im Badeort Burgas!

Das gab die EBU am Donnerstagvormittag auf Instagram bekannt. „Wir sehen uns am 11., 13. und 15. Mai 2027 in Burgas“, hieß es in dem Posting. „Die bulgarische Küstenstadt ist Gastgeberin des 71. Eurovision Song Contest in der Arena Burgas.“ 

Sehen Sie hier das Posting, mit dem die EBU bekannt gab, dass Burgas im kommenden Jahr den Song Contest austragen wird:

Burgas sticht Sofia aus
Bulgariens viertgrößte Stadt mit rund 190.000 Einwohnern ist bekannt als einziger Rohölhafen des Landes und wartet mit Stränden für Sonnenhungrige auf. Der Touristenort triumphierte damit im innerbulgarischen Wettbewerb über die Konkurrenz, wobei man sich in der finalen Endrunde gegen die Hauptstadt Sofia durchsetzte. Eine internationale Arbeitsgruppe begutachtete dabei die Konzepte.

„Burgas wurde letztendlich aufgrund seines überzeugenden Gesamtpakets ausgewählt, das die für den Eurovision Song Contest erforderlichen Voraussetzungen bezüglich Veranstaltungsort und technischem Potenzial mit Unterkunftskapazitäten, Verkehrsanbindung und internationaler Vernetzung, einem starken Engagement der Gemeinde und einer klaren Vision für die Umwandlung der gesamten Stadt in einen Teil des Eurovision-Erlebnisses vereint“, hieß es vonseiten der EBU. Die 2023 eröffnete Arena Burgas hat zudem Platz für bis zu 15.000 Zuschauer.

Die strahlende Siegerin Dara holte den Song Contest mit ihrem Sieg in Wien zum ersten Mal nach ...
Die strahlende Siegerin Dara holte den Song Contest mit ihrem Sieg in Wien zum ersten Mal nach Bulgarien. Stattfinden wird der ESC im kommenden Mai im Badeort Burgas.(Bild: APA/HELMUT FOHRINGER)

„Lebendige, gastfreundliche Stadt“
Die Vorfreude auf den kommenden ESC in Bulgarien ist jedenfalls groß und die Wahl sei nicht schwergefallen, denn: „Burgas bringt etwas ganz Besonderes in den Eurovision Song Contest ein. Es ist eine lebendige, gastfreundliche Stadt am Schwarzen Meer mit einer starken musikalischen und kulturellen Identität, und sie verfügt über den Ehrgeiz, die Infrastruktur und die Leidenschaft, die nötig sind, um die Eurovision-Familie willkommen zu heißen“, schwärmte ESC-Direktor Martin Green.

Und verriet weiter: „Für den ersten Eurovision Song Contest, der jemals in Bulgarien stattfindet, möchten wir etwas schaffen, das sich wahrhaft bulgarisch anfühlt und gleichzeitig unverkennbar Eurovision ist – ein Fest, das Menschen durch Musik zusammenbringt.“

Konflikt-Land darf nicht ESC-Gastgeber sein
Am Mittwoch gab die EBU zudem ein neues Regelwerk für den ESC bekannt. Demnach soll der Song Contest künftig nur in Ländern mit stabiler Sicherheitslage stattfinden. Das Siegerland komme automatisch nicht mehr als Gastgeber infrage, „falls ein bewaffneter Konflikt, eine heikle geopolitische Lage oder eine sonstige Situation die Sicherheit oder Stabilität des betreffenden Staates oder der unmittelbaren Region erheblich beeinträchtigt“, teilte die EBU mit.

Bei Bedarf könne die EBU eine unabhängige Sicherheitsbewertung der Region des Gewinners in Auftrag geben. Sollte das siegreiche Mitglied als nicht geeignet für die Ausrichtung eingestuft werden, werde die EBU einen alternativen gastgebenden Rundfunksender bestimmen.

Die Organisation nennt kein konkretes Beispiel. Allerdings belegte Israel beim diesjährigen ESC in Wien Platz zwei. Beim Gewinn des Song-Contests wäre Israel das nächste Gastgeberland gewesen. Das Land ist am Iran-Krieg beteiligt

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung