Der Parkrun im Klagenfurter Europapark lockt mit regelmäßiger Bewegung. Das nutzen nicht nur immer mehr Einheimische – das Angebot findet immer mehr Laufbegeisterte aus dem Ausland.
Der Europapark Parkrun ist längst mehr als ein kostenloser Fünf-Kilometer-Lauf. Woche für Woche treffen sich dort Einheimische, Urlaubsgäste und internationale Besucher. Bewegung, Gemeinschaft und Tourismus verbinden sich dabei auf besondere Weise.
Nach einer einmaligen Online-Registrierung kann weltweit bei allen Parkrun-Standorten mitgelaufen werden. Der Europapark Klagenfurt bietet dafür die ideale Kulisse. Regelmäßig gehen Gäste aus England, den Niederlanden, Australien und sogar den USA an den Start. Für viele gehört der Lauf bereits fix zum Reiseprogramm.
Der Samstag beginnt sportlich, danach werden Klagenfurt, die Region oder der Wörthersee erkundet. Genau darin liegt der touristische Wert: Aus Läufern werden Gäste, die in der Stadt essen, einkaufen und teilweise zusätzliche Nächte buchen. Der sogenannte „Parkrun-Tourismus“ ist weltweit ein fester Bestandteil der Bewegung. „Viele Teilnehmer reisen gezielt zu verschiedenen Standorten, um neue Strecken kennenzulernen“, wissen die Organisatoren. Auch Klagenfurt profitiert seit mittlerweile einem Jahr davon – und könnte dieses Potenzial wohl noch stärker nutzen.
Benjamin Robinson, Mitbegründer des Europapark Parkruns, kennt das Phänomen aus eigener Erfahrung: „Viele Gäste aus Großbritannien verbringen ihren Urlaub in Bled und fahren am Samstag extra nach Klagenfurt, um beim Europapark Parkrun mitzulaufen. Meist verlängern sie ihren Aufenthalt und bleiben noch ein oder zwei Tage in Klagenfurt.“
Parkrun bewegt damit nicht nur Menschen, sondern bringt der Stadt internationale Gäste, zusätzliche Nächtigungen und kostenlose Werbung weit über Kärnten hinaus.
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