Ein fürchterliches Martyrium musste offenbar eine erst 15-jährige Einheimische im Tiroler Zillertal durchleben! Sie schlug bei der Polizei Alarm und zeigte an, dass sie im Zuge einer Veranstaltung vergewaltigt worden sei. Der Verdächtige, ein 47-jähriger Österreicher, wurde festgenommen. Er sitzt seither in Untersuchungshaft.
Die 15-Jährige und der 47-Jährige kennen sich laut Angaben der Polizei. Beide besuchten am vergangenen Samstag ein in der Region bekanntes Dorffest in Hart im Zillertal. „Gegen 3.15 Uhr hat sich der Vorfall ereignet“, bestätigt Polizeisprecher Christian Viehweider gegenüber der „Krone“, „die Minderjährige zeigte an, dass sie von ihrem Bekannten vergewaltigt worden sei“.
Trotz der erlebten Qualen handelte sie somit geistesgegenwärtig. Aus diesem Grund konnte die Streife den Verdächtigen „noch im Nahbereich des Tatortes antreffen und ihn festnehmen“, konkretisiert der Sprecher. Der 47-jährige Österreicher sei schließlich in die Justizanstalt Innsbruck eingeliefert worden, er befinde sich dort seither in Untersuchungshaft.
Ich kann bestätigen, dass es am 8. August gegen 3.15 Uhr in Hart im Zillertal zu diesem Vorfall gekommen ist.

Christian Viehweider, Sprecher der Tiroler Polizei
Bild: Christof Birbaumer
Vorerst 14 Tage in U-Haft
Das bestätigt auch Hansjörg Mayr, Sprecher der Staatsanwaltschaft Innsbruck. „Die U-Haft wurde vor allem wegen des massiven Tatvorwurfes verhängt – und auch weil sich die Tat gegen eine Minderjährige gerichtet hat“, erklärt Mayr gegenüber der „Krone“. Dieser Beschluss sei nun 14 Tage gültig. „Dann wird geprüft, ob die Untersuchungshaft weiterhin notwendig ist“, klärt der Sprecher auf. Allfällige Vorstrafen seien jedenfalls für die Verhängung der U-Haft „nicht ausschlaggebend“.
Die U-Haft wurde vor allem wegen des massiven Tatvorwurfes verhängt – und auch weil sich die Tat gegen eine Minderjährige gerichtet hat.

Hansjörg Mayr, Sprecher der Staatsanwaltschaft Innsbruck
Bild: Christof Birbaumer
Handelt es sich um einen Lehrer?
Laut „Krone“-Informationen soll die 15-Jährige vor der brutalen Tat von ihrem mutmaßlichen Peiniger mit K.-o.-Tropfen außer Gefecht gesetzt worden sein. „Nach derzeitigen Erkenntnissen gibt es keine Hinweise darauf“, sagt Viehweider. Und: Beim 47-jährigen Österreicher soll es sich angeblich um einen Lehrer, der im Tiroler Unterland tätig ist, handeln. „Hierzu dürfen wir keine Auskunft erteilen“, betont Mayr.
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