Der Wiener Schmuckhändler Frey Wille ist Anfang August Opfer eines Cyberangriffs geworden. Daten seien aus den IT-Systemen abgeflossen, betroffen seien „sowohl Informationen aus Geschäftsbeziehungen als auch personenbezogene Kundendaten“, heißt es seitens des Unternehmens.
Das genaue Ausmaß der Attacke ist noch Gegenstand von Untersuchungen. Aber was bereits jetzt feststeht: Vor allem Kontakt-, Vertrags-, Kommunikations- und Abrechnungsdaten dürften betroffen sein. Spezialisten aus den Bereichen Cybersecurity und IT-Forensik haben bereits die Arbeit aufgenommen, wie das 1951 gegründete und seit 1990 stark international expandierende Traditionsunternehmen am Donnerstagabend mitteilte.
Auch Ex-Mitarbeiter werden kontaktiert
Man arbeite zudem „mit Hochdruck“ daran, betroffene Personen und Unternehmen individuell zu informieren. Auch ehemalige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter würden kontaktiert, da nicht ausgeschlossen sei, dass auch deren Daten abgezogen worden sein könnten.
Allen potenziell Betroffenen rät Frey Wille zu erhöhter Aufmerksamkeit gegenüber möglichen Phishing-Versuchen und betrügerischen E-Mails.
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