Brenzlige Situation
Trumps Heli beinahe mit Passagierjet kollidiert
Beinahe ist es zu einer Katastrophe mit dem US-Präsidentenhubschrauber gekommen. Die Marine One – mit Donald Trump an Bord – kam am Dienstag beim Start in Washington D.C. einem Passagierflugzeug der Airline Envoy Air kurzzeitig zu nahe. Offenbar herrschten Kommunikationsprobleme zwischen den Marine-One-Piloten und der Flugraumüberwachung.
Zwar bestand laut Behörden keine unmittelbare Gefahr für den Präsidenten, doch der Vorfall wirft brisante Fragen zur Flugsicherheit auf. Nach Angaben der US-Luftfahrtbehörde FAA unterschritten der Hubschrauber und eine startende Regionalmaschine für kurze Zeit den vorgeschriebenen Sicherheitsabstand.
Besonders heikel: Der zivile Flug hätte nach den seit 2025 geltenden Regeln gar nicht starten dürfen. Diese waren nach dem tödlichen Zusammenstoß eines Militärhubschraubers mit einem Passagierflugzeug eingeführt worden, bei dem 67 Menschen starben. Offenbar wurde der Flugverkehr diesmal jedoch nicht rechtzeitig gestoppt.
Chaotischer Funkkontakt
Beide Maschinen setzten ihren Flug ohne weitere Zwischenfälle fort und landeten sicher. Dennoch nehmen die Behörden den Vorfall äußerst ernst. Sowohl die FAA als auch die US-Unfalluntersuchungsbehörde haben Ermittlungen aufgenommen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie es trotz verschärfter Sicherheitsvorschriften zu der gefährlichen Annäherung kommen konnte – und ob im sensibelsten Luftraum der USA erneut gravierende Fehler passiert sind.
Dem Vernehmen nach meldete die Crew von Marine One mehrmals dem Tower des Reagan Washington National Airport, dass sie nun starten würden. Eine klare Antwort habe es aber nicht gegeben. Dennoch habe der Präsidentenhubschrauber abgehoben, wenig später sahen die Piloten den herannahenden Jet und führten eine Kursänderung durch.










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