Einen schlimmen Ausgang nahm die Bergtour eines Villacher Ehepaares am Sonntag. Ein 55-Jähriger stürzte beim Abstieg 100 Meter in die Tiefe. Trotz schneller Erste-Hilfe-Maßnahmen musste der Mann sein Leben lassen.
Eine 53-Jährige unternahm am Sonntag gemeinsam mit ihrem Mann (55) – die beiden waren aus Villach – eine Bergtour. Diese ging auf den höchsten Berg der Schobergruppe, das Petzeck in der Gemeinde Mörtschach (Bezirk Spittal).
Stein löste sich am Grat
Doch beim Abstieg passierte ein Unglück. „Es löste sich am Grat plötzlich ein Stein unter den Füßen des Mannes und er stürzte 100 Meter in die Tiefe“, so die Landespolizeidirektion. Wanderer, die in der Nähe waren, setzten sofort die Rettungskette in Gang. Ein aktives Mitglied der Bergrettung stieg sogar zu dem Verunfallten ab und leistete Erste-Hilfe.
Kurze Zeit später kam der Notarzt mit dem Rettungshubschrauber. Doch er konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Die Bergung aus dem steilen Gelände wurde von der Besatzung des Polizeihubschraubers „Libelle“ durchgeführt.
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