Bei einer Fahrzeugkontrolle am Grenzübergang Hörbranz in Vorarlberg klickten für einen 29-jährigen Mann die Handschellen. Gegen ihn lag ein europäischer Haftbefehl wegen Drogenhandels im großen Stil vor. Auch sein Fahrer hatte verbotene Substanzen mitgeführt.
Ins Netz gegangen ist der Mann der Deutschen Bundespolizei im Zuge einer Routinekontrolle am Montagabend auf der Autobahn A96 beim Grenzübergang Hörbranz. Die Beamten stoppten einen in Österreich zugelassenen Pkw mit zwei Insassen.
Bei der Überprüfung der Personalien des 29-jährigen Beifahrers stellte sich heraus, dass gegen diesen eine europaweite Fahndungsausschreibung der österreichischen Justiz bestand.
Drogenhandel und Anabolika
Dem Festgenommenen wird die Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung zur Last gelegt. Er soll daran mitgewirkt haben, Cannabis im Wert von über 1,5 Millionen Euro in Umlauf zu bringen. Zudem steht er wegen zwei Betrugsdelikten im Visier der Ermittler.
Auch der Lenker des Wagens wurde angezeigt, da er eine strafrechtlich relevante Menge Anabolika bei sich hatte. Während der Fahrer seine Reise fortsetzen durfte, wird der 29-Jährige noch diese Woche nach Österreich ausgeliefert.
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