Knalleffekt am Arlberg: Entgegen den ursprünglichen Plänen wird Bürgermeister Gerhard Lucian die Amtsgeschäfte nun doch bis zum Ende der laufenden Funktionsperiode, also bis zum Jahr 2030, führen. Ursprünglich war geplant, im Herbst das Staffelholz an Vizebürgermeister Elias Beiser zu übergeben, doch der hat inzwischen andere Pläne.
Eigentlich war alles bereits in trockenen Tüchern. Im Herbst hätte Beiser (Liste „Gemeinsam für morgen“) von der Gemeindevertretung zum neuen Ortschef gewählt werden sollen. Doch daraus wird nun nichts, da sich für ihn andere berufliche Perspektiven ergeben haben. Ein Machtvakuum entsteht allerdings nicht, denn Lucian („Liste Lech“) wird sich nun doch nicht in die Politpension verabschieden: „Vizebürgermeister Elias Beiser hat mich darüber informiert, dass er nicht wie vereinbart als Bürgermeister zur Verfügung stehen wird. Für Elias haben sich in den vergangenen Monaten neue Perspektiven eröffnet, die nicht mit der verantwortungsvollen beruflichen Tätigkeit des Bürgermeisteramtes vereinbar sind. Vor diesem Hintergrund habe ich mich nach Rücksprache mit meiner Fraktion dazu entschieden, das Amt des Bürgermeisters von Lech bis zum Ende der Funktionsperiode 2030 weiter auszuüben“, erklärt der amtierende Bürgermeister.
Nachfolge sorgfältig vorbereiten
So bleibe ausreichend Zeit, die künftige Nachfolge frühzeitig und sorgfältig vorzubereiten. „Mir ist wichtig, dass Lech auch in den nächsten Jahren verlässlich geführt wird und wir die anstehenden Projekte und Aufgaben konsequent weiterverfolgen können. Gleichzeitig haben wir dadurch die Möglichkeit, uns ohne Zeitdruck mit der Frage der Nachfolge auseinanderzusetzen und dafür eine gute und langfristige Lösung zu finden“, betont Lucian.
Elias Beiser bleibt Vizebürgermeister
Beiser selbst wird sich ebenfalls nicht vollständig aus der Gemeindepolitik verabschieden, er bleibt Vizebürgermeister. Was ganz im Sinne von Lucian ist: „Ich freue mich sehr, dass Elias der Gemeinde weiterhin als Vizebürgermeister zur Verfügung steht. Er hat in den vergangenen Jahren viele Ideen eingebracht, Verantwortung übernommen und sich mit großem Engagement für Lech eingesetzt.“
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