Retteten sich selbst

Drei Esel überlebten Waldbrand in Spanien

Ausland
06.08.2026 11:47

Viel Glück hatten drei Esel in Spanien: Sie überlebten einen verheerenden Waldbrand, der auf ihrer Farm im Dorf Palazuelo (Provinz Badajoz) wütete. Ihre Besitzerin hatte nicht mehr ausreichend Zeit, um alle Tiere zu retten. Sie schaffte es nur noch, die Esel aus ihrem Stall auf ein Feld zu lassen ...

Als sich das Feuer am Nachmittag legte, kehrte die Landwirtin zurück, um nach ihnen zu suchen. Dabei dürfte sie wohl positiv überrascht gewesen sein, denn alle drei hatten den Waldbrand überlebt. Man habe geglaubt, sie verloren zu haben, schrieb die Landwirtin auf der Plattform Instagram zu einem Video von dem Wiedersehen. Es gebe keine Worte, um die Erleichterung zu beschreiben. Das sei an diesem Tag die schönste Nachricht. 

Die Schweinefarm sei intakt geblieben, postete die Spanierin an anderer Stelle. „Die Schweine taten monatelang, was viele vergessen: den Wald reinigen, den Brennstoff reduzieren und eine feuerfestere Landschaft schaffen. Jeden Sommer beklagen wir uns, wenn der Wald brennt, aber wir geben weiterhin eines der besten Werkzeuge zur Verhinderung großer Brände auf: die umfangreiche Viehzucht (...)“, schrieb sie.

Hier sehen Sie eine Aufnahme der drei Esel:

Die Landwirtin hat laut ihrem Instagram-Account auch Schafe. Das Feuer habe diesmal nur wenige Stunden gedauert, seine Spuren würden aber noch lange bleiben. Es tue weh, das zu sehen. In Spanien wird inzwischen öfter auf die Vorbeugung durch Viehzucht gesetzt, etwa von Cachena-Rindern, die das Buschland auf einer angemessenen Höhe halten, und Sträucher wie Brombeeren und Ginster fressen. Diese Pflanzen enthalten Öle, die intensiv brennen und Feuer vom Boden bis in die Baumkronen tragen können.

Inzwischen hat sich die Lage in Spanien bis auf kleinere Feuer entspannt. Die Großbrände rund um die Hauptstadt Madrid sind unter Kontrolle. Die gewaltigen Waldbrände haben Tausende Hektar Natur zerstört, auch viele Häuser wurden Opfer der Flammen. Bewohnerinnen und Bewohner berichteten, dass sie von der Polizei nicht in Sperrgebiete gelassen worden seien. Daher hätten manche Tiere nicht mehr gerettet werden können. Oft fehlte den Menschen auch die Zeit, da sie ihre Häuser möglichst schnell verlassen mussten, um sich selbst zu schützen.

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