Wegen Niedrigwasser

Güterschiffe können nicht voll beladen werden

Oberösterreich
05.08.2026 13:00

Durch den niedrigen Wasserstand der Donau können Transporteure des Ennshafens ihre Schiffe derzeit nicht voll beladen. Ein Ausweichen auf die Straße oder die Schiene sind aber möglich.

Die Trockenheit belastet nicht nur die Landwirtschaft, sondern wirbelt auch die Güterschifffahrt durcheinander. „Das Niedrigwasser ist für uns eine echte Herausforderung“, heißt es etwa von der Geschäftsführung des Ennshafens. „Da die Schiffe derzeit nicht voll beladen werden können, sind zwar teilweise mehr Schiffe unterwegs, unterm Strich kommen aber weniger Tonnen über das Wasser.“ Im Ennshafen können die Transporteure aber kurzfristig auf Schiene oder Straße umsteigen und so die Versorgung ihrer Kunden aufrechterhalten.

Im Linzer Hafen sind Lkw und Zug wichtiger
Selbiges trifft auf den Hafen der Linz AG in der Landeshauptstadt zu: Auch hier können Gütertransporte gegebenenfalls über Züge ausgeglichen werden. In Linz spielt der Wasserumschlag aber ohnehin eine geringere Rolle. Zuletzt wurden über die Donau zwischen 550.000 und 750.000 Tonnen an Gütern pro Jahr transportiert. Der Umschlag per Lkw und Zug lag im Hafen der Linz AG im Vorjahr hingegen bei rund 2,4 Millionen Tonnen.

Nicht nur Güterschiffe auf der Donau, auch Passagierschiffe auf Seen spüren die aktuell niedrigen Wasserstände. Am Attersee können Ausflugsschiffe derzeit, wie berichtet, zwei Anlegestellen nicht mehr anfahren, weil zu wenig Wasser unter dem Kiel ist.

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