

Polizisten mit Hunden, die Polizeihelikopter-Crew, Feuerwehren, Taucher, Rotes Kreuz, die Rettungshundebrigade … : Eine große Suchaktion wurde am Montag im Lavanttal (Kärnten) gestartet, nachdem Hilfeschreie wahrgenommen worden waren.
Schreie, vermutlich von einem Kind und als Ausdruck eines Schmerzes, hörten Ohrenzeugen Montagnachmittag bei St. Paul im Lavanttal. Unweit von einem Wald und einem Teich entfernt muss sich, so die Zeugen, zu Mittag ein Notfall ereignet haben. Die Männer schauten selbst nach, ob sie jemanden finden und der Person helfen können – fanden aber nichts. Also alarmierten sie die Polizei.


Gut 100 Einsatzkräfte rückten aus: Polizei mit Alpinpolizisten und Helikoptercrew, Feuerwehren, die Taucher der Berufsfeuerwehr, Bergretter, Rotkreuzmitarbeiter, Wasserrettung, Samariterbund, Rettungshundebrigade suchten nach jemandem, der vor Schmerzen schreit – im Wald, am Teich, im Wasser. „Die Einsatztaucher der Berufsfeuerwehr durchsuchten mit weiteren Einsatzorganisationen systematisch das Gewässer ab. Parallel dazu erfolgte die Erkundung des Uferbereiches“, so die Berufsfeuerwehr.
Es wurde jedoch niemand entdeckt, nichts Auffälliges bemerkt. Nach gut vier Stunden wurde die Suchaktion ergebnislos abgebrochen. Es lag auch keine Vermisstenmeldung vor.
Von wem kamen die Schreie?
Um der Ungewissheit, ob doch etwas passiert sein könnte, zu begegnen, sucht die Polizei nach Hinweisen: Hat sich eine Familie Montag am frühen Nachmittag in dem Bereich aufgehalten, hat eines der Kinder geschrien oder gerufen? Kamen die Geräusche von einem Handyvideo? Ist eine weitere Suche notwendig oder wurde einem Hinweis nachgegangen und glücklicherweise nichts Schlimmes entdeckt?
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