In Fehring (Steiermark) brannte am Sonntag ein Hühnerstall beinahe ab. Die Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen aber vermeiden – und somit 14.500 Küken retten!
Ein ganzer Stall mit 15.000 erst drei Tage alten Küken – und das Feuer loderte direkt nebenan. „Man fühlt sich machtlos“, sagt Bäuerin Gabriele Titz. „Ich dachte, ich breche weg.“
Am Sonntagmittag mussten sieben Feuerwehren mit 91 Einsatzkräften nach Pertlstein in der Gemeinde Fehring ausrücken. „Als wir eingetroffen sind, standen der Anbau und der Dachstuhl schon in Vollbrand“, sagt Feuerwehrkommandant Alexander Streit. „Der Stall selbst war bereits verraucht. Wir haben alle Fenster geöffnet und zu belüften begonnen.“ Gleichzeitig starteten die Floriani einen Löschangriff, um zu verhindern, dass die Flammen übergreifen – erfolgreich.
Tiere schliefen nur
Die 15.000 Tiere des Mastbetriebs, die dort aufgezogen werden, waren natürlich aufgeregt und gestresst. Zunächst sah es so aus, als wären so gut wie alle verendet. Am Montagmorgen zeigte sich aber ein anderes Bild: „Viele haben wegen der Aufregung einfach geschlafen“, sagt Titz. „Jetzt wuseln sie wieder herum. Es geht ihnen gut und sie sind quietschlebendig.“
Etwa 500 Tiere sind verendet – für die Landwirtin schrecklich, wenn auch rein finanziell der Schaden an den Geräten und Gebäuden weitaus höher ist. Der Schock sitzt tief. „Wenn ein Funke in den Stall aufs Stroh geflogen wäre – das hätte lichterloh gebrannt.“ Ihr 84-jähriger Vater sei seit 50 Jahren jeden Tag im Stall und habe etwas Derartiges nie erlebt. „So etwas wünsche ich wirklich niemandem.“
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