Am frühen Montagmorgen sind die Hochwasser-Stützpunktfeuerwehr Thüringen und die Betriebsfeuerwehr der Firma LUF vom Land Tirol zum Hilfseinsatz nach Sölden (Tirol) gerufen worden. Dort hat bekanntlich eine gigantische Mure die örtliche Kläranlage verschüttet. Der Grund für den Assistenzeinsatz sind Hochleistungspumpen, die es nur im Ländle gibt.
Im Zuge schwerer Unwetter waren am Mittwochabend mehrere Muren über die Kläranlage niedergegangen, fast die gesamte Anlage wurde meterhoch von Geröll, Schlamm und Wassermassen bedeckt. Seitdem laufen die Aufräumarbeiten auf Hochtouren.
Ein großes Problem stellt das Abpumpen des Schlamms aus den Klärbecken dar. Die Becken sind derart tief, dass herkömmliche Pumpen nicht ausreichen – und genau deswegen hat das Land Tirol die beiden Vorarlberger Feuerwehren um Hilfe gebeten.
17 Mann zwei Tage im Einsatz
Die Firma LUF hat nämlich Hochleistungspumpen entwickelt, die dieser Aufgabe gewachsen sind. Seit dem frühen Montagvormittag stehen diese im Einsatz und pumpen das verschlammte Wasser aus den zehn Meter tiefen Klärbecken in die nahegelegene Ötztaler Ache. 17 Feuerwehrleute aus dem Ländle sind abkommandiert, der Einsatz soll zwei Tage dauern.
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