Bewegendes Thema. Der Flüchtlingsansturm von Ceuta – er schlägt in Österreich höchste Wellen. In der Sonntags-„Krone“ hatte Migrationsexperte Gerald Knaus die klare politische Botschaft an Flüchtlinge vermisst, dass sie umgehend zurückgeschickt werden. In meinem „Brief an die Leser“ hatte ich das kommentiert: Die Österreicherinnen und Österreicher vermissen nicht nur in der Flüchtlingsfrage klare Botschaften der Regierungs-Dreierkoalition, sondern auch in vielen anderen Belangen. So hätten die Rechten leichtes Spiel mit ihren vermeintlich klaren Botschaften. Sie würden aber nun rundum beweisen müssen, ob sie nicht nur klare Botschaften, sondern auch eine klare Politik liefern können. Ein Thema, das die „Krone“-Leser bewegt, wie knapp 2000 Online-Postings zum Kommentar auf krone.at unterstreichen. Das Meinungsbild? Durchaus differenziert!
Ernüchterndes Bild. „Was heißt die Rechten müssten beweisen, ob sie regieren können: Sie haben doch schon mehrfach bewiesen, dass sie es NICHT können“, war da etwa zu lesen. Oder auch, „egal, wo Rechte an die Macht kamen, wurde alles schlechter“ wie auch „die Erfahrung zeigt, dass mit Kickl kein Staat zu machen ist.“ Freilich sehnen auch viele einen Regierungswechsel nach rechts in Österreich herbei. Da heißt es etwa „wer mit dieser Regierung zufrieden ist, scheint sehr schmerzbefreit zu sein“ oder „Mitte-links führt seit einigen Jahren diese Republik immer näher dem wirtschaftlichen Abgrund und dem Staatsbankrott zu.“ Und so werde, meint ein anderer User bzw. eine andere Userin, der Beweis, weniger schlecht als die aktuelle Regierung zu sein, einfach zu erbringen sein. Weder die einen noch die anderen wünschen sich auch zahlreiche Poster, wie etwa dieser: „Links/rechts – völlig wurscht, die haben alle nur den eigenen Vorteil im Blick.“ Ein ernüchterndes Bild.
Kommen Sie gut durch den Montag!
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