Ex-Kicker und Experte Andreas Herzog hat bei „Sky“ kein Verständnis dafür gezeigt, dass man bei Rapid schon am ersten Spieltag der neuen Bundesliga-Saison von „müden Beinen“ spricht. „Wenn das so ist, muss man sagen, es wäre vielleicht besser, in der Conference-League-Quali auszuscheiden“, schüttelt der ehemalige ÖFB-Teamspieler den Kopf.
Rapid hat zum Auftakt in die neue Bundesliga-Saison einen 1:0-Sieg gegen Altach gefeiert. Nach einem starken Auftakt folgte im weiteren Verlauf der Partie ein auffälliger Einbruch der Leistung. Gerade in der zweiten Halbzeit mussten die Hütteldorfer deshalb noch zittern.
Sowohl Trainer Johannes Hoff Thorup, als auch einige Spieler sprachen anschließend die Belastung der vergangenen Tage an. Die zunehmende Passivität in der zweiten Halbzeit erklärte Rapid-Torschütze Petter Nosa Dahl nach dem Spiel gegenüber „Sky“ etwa so: „Wir haben zuletzt einige Spiele absolviert. Vielleicht waren es die müden Beine, vielleicht hätte uns da ein zweiter Treffer geholfen.“
„Verstehe solche Aussagen nicht“
Aussagen, die bei Andreas Herzog für Kopfschütteln sorgten. „Die haben jetzt drei-vier Spiele gemacht. Da muss man bei Rapid schon auch mal Klarheit über gewisse Sachen haben, wenn man wieder erfolgreich sein will“, begann der Experte und legte dann nach: „Müde Beine zu dem Zeitpunkt der Saison? Ich verstehe solche Aussagen nicht!“
So zieht der ehemalige Profi-Kicker auch ein drastisches Fazit aus derlei Reaktionen: „Wenn das jetzt schon so ist, muss man sagen, vielleicht wäre es besser in der Conference-League-Quali auszuscheiden. Seit mir nicht böse, aber diese Ausrede nach dem ersten Spieltag kann ich nicht mehr hören.“
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