


Sonntagmittag mussten 91 Einsatzkräfte von sieben Feuerwehren zu einem brennenden Hühnerstall in Fehring (Steiermark) ausrücken. Der Brand konnte gelöscht werden. Entgegen früherer Annahmen sind nur etwa 500 Küken verendet.
Um 12.30 Uhr ging der Alarm bei den örtlichen Feuerwehren ein: Eine Werkstatt, die direkt an einen Hühnerstall grenzt, war in Brand geraten. Beim Eintreffen der Feuerwehrkräfte hatten die Flammen schon das Stallgebäude erfasst, in dem sich mehrere tausend Mastküken befanden.
Laut Informationen der Polizei verendete ein Großteil der Hühner in den Flammen. Am Tag nach dem Brand stellte sich jedoch heraus, dass nur etwa 500 Küken durch Rauchgasvergiftungen und Stress verstorben waren. „Die Feuerwehr hat sofort den Stall belüftet, um den Rauch wegzubekommen“, sagt Landwirtin Gabriele Titz. Der Stall selbst habe gar nicht gebrannt. „Den meisten Küken geht‘s gut.“ Erst am Montagmorgen habe sie das Ausmaß abschätzen können, weil viele Küken aus Stress am Sonntagabend geschlafen hätten.
Personen wurden bei dem Brand nicht verletzt. Das Feuer zerstörte die Werkstatt vollständig und beschädigte den Hühnerstall sowie die Dächer angrenzender Nebengebäude.



Der Feuerwehr Pertlstein gelang es schließlich, den Brand unter Kontrolle zu bringen. Ersten Ermittlungen eines Brandermittlers zufolge dürfte ein elektrischer Defekt den Brand ausgelöst haben. Im Einsatz standen die Feuerwehren Pertlstein, Fehring, Johnsdorf-Brunn, Leitersdorf, Feldbach, Lödersdorf und Hatzendorf mit 18 Fahrzeugen und 91 Einsatzkräften.
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