

Zwei junge Unternehmerinnen versuchen, die älteste Stadt aus einem touristischen Dornröschenschlaf wachzuküssen – mit maßgeschneiderten Angeboten für Touristen.
„Wir merken heuer ganz besonders, dass die typischen Bustouristen und Ausflügler ausbleiben“, seufzt Schokolade-Unternehmerin Hanna Craigher. „Der Gast spart, vor allem der deutsche.“ Seit Jahren schwächelt der Tourismus. Auch beim „Krone“-Besuch in Kärntens ältester Stadt schaut der Hauptplatz recht verlassen aus.


„Also ist klar, dass wir etwas tun müssen, um wieder Besucher, auch aus Kärnten, nach Friesach zu bringen, um die Wirtschaft endlich zu beleben. Wir können uns nicht darauf verlassen, dass das andere für uns tun!“ Und Craigher belässt es nicht beim Ankündigen: Gemeinsam mit Historikerin und Stadtführerin Carmen Heller bieten die beiden Power-Frauen nun maßgeschneiderte Angebote für verschiedene Friesach-Erlebnisse an.
Etwa für Schüler, Pensionisten, Vereine, Firmen. Kirchenliebhaber kommen ebenso auf ihre Kosten wie junge Social-Media-Fans, die in der mittelalterlichen Kulisse nach den besten Foto-Points suchen. Heller: „Wir verknüpfen hochwertige und individuelle Wissensvermittlung mit Genuss.“ Ein Renner sind auch Familien-Touren, mit einer spannenden Schatzsuche, gefolgt von süßen Köstlichkeiten in der Schokolade-Welt.
Netzwerk-Aufbau
Und Gäste, die mehr wollen, erhalten die besten Tipps, was sie in der Region unternehmen können – mit weiteren jungen Unternehmerinnen baut man an einem Netzwerk, wo man sich gegenseitig hilft und anpackt: „Die Leute sind dankbar für Ideen, wie sie ihren Tag gestalten können.“
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