Komponist lag im Koma

Ralph Siegel durfte Intensivstation verlassen

Stars & Society
31.07.2026 20:05
Porträt von krone.at
Von krone.at

Der schwer erkrankte Schlagerkomponist Ralph Siegel (80) ist von der Intensivstation auf die normale Station eines Krankenhauses verlegt worden. Der 80-Jährige war aufgrund einer Lungenentzündung Anfang Juli in ein künstliches Koma versetzt worden.

Vor zwei Wochen wurde dann bekannt, dass er wieder erwacht ist. „Verhältnismäßig geht es mir gut“, sagte er zur „Bild“. Sein Arzt habe ihm gesagt, wenn er noch einen Tag länger in Spanien geblieben wäre oder dort in irgendeine Klinik eingeliefert worden wäre, dann würde er nicht mehr leben. „Einen Tag später und ich wäre tot gewesen.“ Der Musikmacher wurde von seiner Ehefrau Laura Siegel (43) aus seiner Wohnung in Spanien nach Deutschland zurückgebracht.

Nun wolle er zu Kräften kommen, sagte Siegel zur „Bild“. „Ich habe die letzten drei Jahre, bis auf ein paar Termine und meinen Geburtstag, eigentlich nur im Bett oder auf dem Sofa gelegen. Ich habe unterschätzt, wie wenig ich mich bewegt habe und was das mit dem Körper macht“, blickte er selbstkritisch zurück.

Viermal Krebs überstanden
Der Komponist, der unter anderem für Marianne Rosenberg und Udo Jürgens schrieb, hat bereits insgesamt viermal Prostatakrebs überstanden. Die Ersterkrankung war 2007. Bei den Rückfällen hatte er jedes Mal Metastasen und starke Schmerzen.

Siegel zählt zu den bekanntesten und erfolgreichsten deutschen Schlagerkomponisten und Schlagerproduzenten. Er hat ungefähr 3000 Lieder veröffentlicht, sein bekanntester Hit ist „Ein bisschen Frieden“, mit dem Sängerin Nicole 1982 den Eurovision Song Contest (ESC) gewann.

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