Wütender Tweet auf X

Darsteller Kevin McHale kommentiert „Glee-Fluch“

Society International
31.07.2026 16:00
Porträt von krone.at
Von krone.at

Kevin McHale hat genug von den düsteren „Glee“-Theorien. Der „Artie“-Darsteller verurteilt „teuflische“ Social-Media-Kommentare, in denen verstorbene Kollegen als „Opfer“ eines angeblichen Serien-Fluchs bezeichnet werden. Hintergrund: Seit dem Start der Erfolgsserie sind drei Stars und fünf Crewmitglieder gestorben.

Der 38-jährige Schauspieler, der von 2009 bis 2015 in der Musicalserie Artie Abrams spielte, kündigte an, sich aus den sozialen Medien zurückzuziehen, nachdem ihn Fanbeiträge über den angeblichen „Fluch“ der Serie aufgrund der Todesfälle von Cory Monteith, Mark Salling und Naya Rivera zunehmend frustriert hatten.

Er schrieb auf X: „Ich glaube, ich melde mich heute lieber ab, denn die Art und Weise, wie viel zu viele von euch über echte Menschen sprechen, die gestorben sind, und das im Zusammenhang mit einer Fernsehserie als ,Opfer‘ oder ,Fluch‘ bezeichnen, ist verdammt teuflisch und völlig losgelöst von jeder Menschlichkeit oder Realität.“

Hier ist der Tweet von McHale im Original eingebunden:

Drei schockierende Darsteller-Todesfälle
Cory Monteith starb 2013 an einer Drogenüberdosis. Fünf Jahre später nahm sich Mark Salling das Leben, kurz nachdem er sich des Besitzes von Darstellungen sexuellen Kindesmissbrauchs schuldig bekannt hatte. Naya Rivera ertrank im Jahr 2020 bei einem Bootsausflug mit ihrem Sohn auf tragische Weise.

Kevin hatte selbst bereits eingeräumt, dass er und seine Kollegen scherzhaft vom „Fluch“ der Serie gesprochen hätten. Er betonte jedoch, dass dies lediglich eine Möglichkeit gewesen sei, mit einer schwierigen Situation umzugehen. 2024 sagte er in der „Elvis Duran Show“: „Wir machen Witze über einen Fluch, und das macht viele Menschen unruhig. So oft haben wir Dinge gesagt, woraufhin plötzlich alle ganz still wurden, und wir meinten dann: ,Nein, nein, ihr versteht das nicht – wenn wir darüber nicht lachen, wären wir einfach nur traurig.‘“

Weitere mysteriöse Todesfälle
Eine Dokumentation aus dem Jahr 2023 mit dem Titel „The Price of Glee“ berichtete außerdem über die frühen Todesfälle von fünf Crewmitgliedern der Serie. Der Leiter der Second Unit und Statistenkoordinator Jim Fuller sowie ein leitender Requisiteur namens Paul starben nach Herzinfarkten. Mark Watson, der als Haupt-Double für Matthew Morrison arbeitete, kam bei einem „Autobrand“ ums Leben. Darüber hinaus nahm sich Produktionsassistentin Nancy Motes das Leben, und Rigging-Chefbeleuchter J.A. Byerly erklärte, dass sein Bruder und Kollege nach dem Ende der Serie ebenfalls Suizid begangen habe.

Kevin betonte, die zahlreichen Todesfälle seien „schreckliche Zufälle und Unglücke“ gewesen und ähnliche Tragödien kämen auch bei anderen Produktionen vor. Er sagte: „Es ist eine große Besetzung mit vielen jungen Menschen, und manchmal passieren eben Dinge. Ich glaube, so etwas geschieht auch bei anderen Serien. Man arbeitet mit Crewmitgliedern zusammen, und auch ihnen passiert manchmal etwas – nur bekommt man das nicht unbedingt mit. Ich denke einfach, dass leider viele tragische und wirklich schreckliche Unfälle passieren.“

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